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Terrorverdächtiger zweieinhalb Tage lang nicht vernommen

Fall al-Bakr Terrorverdächtiger zweieinhalb Tage lang nicht vernommen

Der terrorverdächtige Syrer Dschaber al-Bakr ist offenbar nach seiner Überstellung an die Justizvollzugsanstalt Leipzig nicht mehr von den Strafverfolgungsbehörden vernommen worden.

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In der JVA Leipzig hat sich der terrorverdächtige al-Bakr erhängt.
 

Quelle: dpa

Leipzig. Das berichten die Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland, zudem auch die HAZ gehört, und berufen sich auf Informationen aus Sicherheitskreisen. Demnach durften die sächsischen Strafverfolger den Syrer nicht mehr vernehmen, nachdem der Generalbundesanwalt das Verfahren an sich gezogen hatte. Die Bundesanwaltschaft selbst allerdings gab kein Verhör mehr in Auftrag. Womöglich wurde damit die Chance vergeben, von al-Bakr Informationen über mögliche Hintermänner oder weitere Terroristen zu bekommen. Der Syrer hatte sich am Mittwochabend in seiner Zelle erhängt.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft wollte sich auf Nachfrage nicht zum konkreten Fall äußern. Er bestätigte aber grundsätzlich, dass Verdächtige nicht täglich zum Verhör geladen würden, wenn sie keine Kooperationsbereitschaft erkennen ließen. Das sei nicht sinnvoll und würde Kapazitäten bei den Ermittlern binden, so der Sprecher

Von RND

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