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Nachrichten Politik Diese Politiker sind als Gauck-Nachfolger im Gespräch

Diese Politiker sind als Gauck-Nachfolger im Gespräch

Norbert Lammert (67)

Der Bundestagspräsident ist einer der intellektuellsten Volksvertreter im Parlament – das sieht nicht nur der selbstbewusste CDU-Politiker selbst so. Vielleicht schätzt ihn SPD-Chef Gabriel sogar mehr als Angela Merkel. Schon in der Vergangenheit wäre es Lammert wohl erschienen, hätte man ihm die Kandidatur angetragen. In seiner Amtsführung erfreut er oft auch parlamentarische Minderheiten. Lammert könnte immer und überall eine beachtliche Grundsatzrede halten. Das bestreiten nicht einmal die Unions-Freunde, denen er auf die Nerven geht.

Quelle: dpa

Gesine Schwan (73)

Die sozialdemokratische Politikwissenschaftlerin hat der SPD schon mehrfach aus einer Kandidaten-Not geholfen. Derzeit ist sie Favoritin der Linkspartei, denn die möchte partout mit der Präsidentenwahl ein rot-rot-grünes Zeichen setzen. Berufung spürt Gesine Schwan ganz gewiss, ihre Chancen dürften allerdings gering sein. Ebenfalls nur Außenseiterchancen hätten der deutsch-iranische Schriftsteller Navid Kermani und Jutta Almendinger, Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin. Joschka Fischer zeigt weder Lust noch die notwendige Risikobereitschaft.

Quelle: dpa

Gerda Hasselfeldt (65)

Die CSU-Landesgruppenvorsitzende will 2017 den Bundestag verlassen. CDU und CSU bilden das relativ stärkste Lager in der Bundesversammlung. Angela Merkel hat sich unionsintern bereits auf einen eigenen Kandidaten festgelegt – und will keine Experimente wagen. Mit Hasselfeldt stünde zum ersten Mal eine Frau an der Staatsspitze, sie hat Statur im CSU-internen Machtkampf bewiesen und ihre politische Freundschaft mit der Kanzlerin bewahrt. Mit dieser CSU-„Veredelung“ könnte Horst Seehofer gesichtswahrend zurück auf Unions-Kurs.

Quelle: dpa

Frank-Walter Steinmeier (60)

Der Spitzenreiter in Sachen Beliebtheit ist ein Muster an Verlässlichkeit. Er steht schon als Außenminister quasi über den Parteien. Er wäre wohl gern Bundespräsident, gäbe es eine Wahlgarantie. SPD-Chef Gabriel hat bei der Kanzlerin (vergeblich) für ihn als Vorschlag der Großen Koalition geworben. Die hat, zuletzt am Rande der Meseberger Kabinettsklausur, bedauernd abgewunken. Kaum jemand bezweifelt seine Eignung auch für das höchste Staatsamt, aber eine Risikokandidatur möchte sich der Minister ersparen, wenn es irgendwie geht.

Quelle: dpa

Volker Bouffier (64)

Als Ministerpräsident der schwarz-grünen Koalition in Hessen hat Bouffier angeblich zu Parteifreunden gesagt, er traue sich die Nummer eins zu. Er färbt sich nicht mehr die Haare, hält Schwarz-Grün im Bund für denkbar, stützt in der Flüchtlingspolitik einen moderaten Kurs, war in Zeiten von Roland Koch ein verlässlicher rechter Helfer – und ist als bekennender Ibiza-Urlauber einer mitten aus dem Volk. Unterm Strich könnte das die CSU beruhigen und vielleicht sogar manche Grüne in Versuchung führen. Nur: Die große Rede ist seine Sache nicht.

Quelle: dpa
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