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Nachrichten Politik Exodus von Flüchtlingen aus Idomeni

Exodus von Flüchtlingen aus Idomeni

Hunderte Flüchtlinge aus Idomeni haben einen neuen Weg nach Mazedonien gesucht. Sie durchquerten einen reißenden Fluss an der Grenze. Drei afghanische Flüchtlinge sollen in der Strömung ertrunken sein.

Quelle: Yannis Kolesidis

Nach einem acht Kilometer langen Marsch kämpften sich die Flüchtlinge aus Idomeni nahe der Ortschaft Chamilo auf griechischer Seite durch den Hochwasser führenden Fluss, dessen anderes Ufer noch etwa 500 Meter von der mazedonischen Grenze entfernt ist, wie ein dpa-Reporter berichtete. An dieser Stelle gab es dem Anschein nach keinen Grenzzaun mehr, der die Menschen auf dem Weg in Richtung Deutschland aufhält.

Quelle: Yannis Kolesidis

Bei der Querung des Flusses bildeten junge Männer und internationale Freiwillige eine Menschenkette, um älteren Flüchtlingen und Frauen mit Kindern durch die Strömung zu helfen. Griechische Bereitschaftspolizisten versuchten noch, die Gruppe aufzuhalten, ließen sie dann aber passieren, ohne Gewalt anzuwenden.

Quelle: Nake Batev
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