Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen 16.500 Polizisten sollen Castor-Transport nach Gorleben schützen
Nachrichten Politik Niedersachsen 16.500 Polizisten sollen Castor-Transport nach Gorleben schützen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:15 22.10.2010
Blockaden von Gleisen wie im Jahr 2005 will die Polizei rund um Gorleben verhindern. Quelle: dpa (Archiv)
Anzeige

Der bevorstehende Castor-Transport von Atommüll ins Zwischenlager Gorleben soll von rund 16 500 Polizisten gesichert werden. Das berichtet die Oldenburger „Nordwest-Zeitung“ (Dienstag) unter Berufung auf Polizeikreise. Demnach wird Niedersachsen zusammen mit Einsatzkräften aus anderen Bundesländern rund 10 000 Polizisten stellen. Die Bundespolizei soll den Atommülltransport während seiner Fahrt durch Deutschland mit etwa 6500 Polizisten absichern.

Der Castor-Transport werde am 5. November im französischen Le Hague starten. Atomkraftgegner rechnen in diesem Jahr mit 20 000 bis 30 000 Demonstranten im Wendland.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Mehr zum Thema

Anfang November wird der Castortransport das idyllische Wendland in einen Ausnahmezustand versetzen. Bereits Wochen, bevor der Zug mit den elf Atommüll-Behältern Niedersachsen erreicht, bringen sich die Kontrahenten in Schlagdistanz - zumindest verbal.

Karl Doeleke 08.10.2010

Demos und Proteste: Beim bevorstehenden Castor-Transport nach Gorleben geht der niedersächsische Innenminister Schünemann von mehr Gewalttaten aus - und hält ein konsequentes Einschreiten der Polizei für notwendig.

22.10.2010

Abnahme von Fingerabdrücken, Porträtfotos, Registrierung von Tätowierungen: Die Polizei lädt vor dem geplanten Castortransport nach Gorleben Atomkraftgegner aufs Präsidium und lässt sie von Kopf bis Fuß vermessen.

04.10.2010

Bundesweit einmalig: Der niedersächsische Verfassungsschutz will den Zulauf von Jugendlichen in die rechte Szene bekämpfen. Zwei erfahrene Mitarbeiter sollen Jugendliche gezielt ansprechen - und Randpersonen aus der Szene herauslösen.

11.10.2010

Modellprojekt an der Universität Osnabrück: 26 Männer und 4 Frauen nehmen zwei Semester lang an einem Weiterbildungsprogramm für Imame teil. Unter den Muslimen in Deutschland ist das Angebot umstritten.

11.10.2010

Fanta, Hudson und Hummel sollen Niedersachsen sicherer machen. Zumindest nach ihrer Ausbildung zu echten Personenspürhunden. Mit den Welpen will die Polizei bei der Suchen nach Vermissten flexibler werden und sich unabhängig von zum Teil teuren Leihgeschäften machen.

11.10.2010
Anzeige