Viele Kindergärten, Horte und soziale Einrichtungen blieben geschlossen. Bei einer zentralen Kundgebung in Braunschweig kritisierte ver.di-Landesleiter Siegfried Sauer das Verhalten der Kommunalen Arbeitgeberverbandes (KAV).
„Ich fordere die kommunalen Arbeitgeber auf, die Beschäftigten nicht länger mit Abmahnungen oder gar fristlosen Kündigungen zu bedrohen, wie es eine Reihe von Bürgermeistern getan hat“, erklärte Sauer vor 2000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter. Der Arbeitskampf für einen Tarifvertrag zur betrieblichen Gesundheitsförderung sei rechtmäßig, betonte er. Schwerpunkte des Streiks waren nach Gewerkschaftsangaben Bremen, Bremerhaven, Stadt und Region Hannover, Braunschweig, Bad Harzburg, Wolfsburg, Stadt und Landkreis Göttingen, Wolfenbüttel, Peine, Hildesheim, Osnabrück, Lüneburg und Celle.
Die Streiks sollen laut ver.di an diesem Donnerstag fortgesetzt werden.
lni
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