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560.000 Wähler gehen erneut zur Urne

Kommunalwahl in Niedersachsen 560.000 Wähler gehen erneut zur Urne

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen vor zwei Wochen ist es in 14 Landkreisen und Städten nicht zu absoluten Mehrheiten gekommen. Rund 560.000 Wähler wurden am Sonntag erneut an die Urnen gebeten. Stichwahlen gibt es unter anderem in Göttingen und Helmstedt sowie bei der Oberbürgermeisterwahl in Celle.

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In Niedersachsen gibt es 14 Stichwahlen.

Quelle: Symbolbild

Helmstedt/Göttingen/Celle. In den Landkreisen Helmstedt und Göttingen werden am Sonntag neue Landräte gewählt. Es handelt sich in beiden Fällen um Stichwahlen, weil im ersten Wahlgang am 11. September kein Bewerber die absolute Mehrheit erhalten hatte.

Bei der Landratswahl in Göttingen war Amtsinhaber Bernhard Reuter (SPD) auf 48,7 Prozent der Stimmen gekommen, auf Rang zwei landete Ludwig Theuvsen (CDU) mit 34,1 Prozent. Die absolute Mehrheit gleich im ersten Anlauf zu erringen, war im Kreis Göttingen auch deshalb schwierig, weil sechs Bewerber angetreten waren. Grund war die Fusion des Kreises Göttingen mit dem Landkreis Osterode zum 1. November. Dadurch ist Göttingen bald der drittgrößte Landkreis des Bundeslandes.

Im Kreis Helmstedt tritt bei der Stichwahl der CDU-Kandidat Gerhard Radeck (43,3 Prozent im ersten Wahlgang) gegen Hans Werner Schlichting (SPD) an. Dieser leitet das Landratsamt seit 2014 als Erster Kreisrat kommissarisch und kam auf 42,1 Prozent.

Auch der neue Oberbürgermeister von Celle wird am Sonntag per Stichwahl ermittelt. Neben Amtsinhaber Dirk-Ulrich Mende (SPD), der im ersten Wahlgang 46,1 Prozent der Stimmen erhielt, steht CDU-Bewerber Jörg Nigge zur Wahl, der mit 45,6 Prozent fast gleichauf lag. Die parteilose Alexandra Martin schied mit 8,3 Prozent aus dem Rennen.

Der Wahlausgang in der einstigen CDU-Hochburg gilt als offen, auch da im Rat der 70.000-Einwohnerstadt SPD und CDU zuletzt praktisch gleichstark vertreten waren. Zwar profitiert Celle nach wie vor von seinem Charme als Fachwerkstadt sowie der Wirtschaftskraft der ansässigen Erdölindustrie, Handlungsbedarf gibt es aber wegen leerstehender Läden und Haushaltsproblemen. Alle Kandidaten legten im Wahlkampf daher Konzepte zur Belebung von Tourismus, Wirtschaft und Innenstadt vor.

Wer auch immer die Stichwahl gewinnt, wird fast zehn Jahre lang die Geschicke der Stadt leiten. Denn da Mendes Amtszeit unüblicherweise bis Februar 2017 dauert, würde sich die Amtszeit des nächsten Oberbürgermeisters auf viereinhalb Jahre verkürzen. Laut Gesetz muss sie aber volle fünf Jahre betragen. Deshalb wurde die nächste Amtszeit verdoppelt.

Außerdem werden in den Samtgemeinden Bodenwerder-Polle, Holtriem und Papenteich und in den Gemeinden Essen, Harsum, Jemgum, Lilienthal, Norden, Peine, Sibbesse und Westoverledingen Bürgermeister gewählt.

lni/r.

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