Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen 700 Flüchtlinge aus Notunterkünften verschwunden
Nachrichten Politik Niedersachsen 700 Flüchtlinge aus Notunterkünften verschwunden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:31 24.10.2015
Flüchtlinge stehen in der Landesaufnahmebehörde für Asylsuchende (LAB) in Braunschweig an einer kostenlosen Kleiderausgabe einer evangelischen Kirchengemeinde aus Osterode. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Das ergab eine Umfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) unter den 20 Landkreisen und kreisfreien Städten, die das Land kurzfristig zur Aufnahme von 4000 Menschen verpflichtet hatte. In einigen Fällen hätten Familienangehörige die Menschen auch direkt an den Notunterkünften abgeholt.

Die Kommunen verweisen darauf, dass sie keine Handhabe hätten, die Menschen festzuhalten. CDU-Innenpolitikerin Angelika Jahns kritisierte die derzeitige Situation. "Wir müssen wissen, wer sich in Niedersachsen aufhält", sagte sie der Zeitung. Jahns forderte, die Flüchtlinge direkt nach ihrer Ankunft in Niedersachsen behördlich zu erfassen.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In vielen niedersächsischen Großstädten wächst die Unzufriedenheit von Eltern, weil sie keinen Krippenplatz für ihre Kinder finden. „Die Städte bauen und bauen und bauen, aber der Bedarf wächst immer weiter“, sagte Heiger Scholz, Hauptgeschäftsführer beim Niedersächsischen Städtetag, am Freitag der HAZ. 

26.10.2015

Abschiebungen werden nicht mehr angekündigt, Niedersachsen will aber am humanitären Umgang mit Flüchtlingen festhalten - auch nach der am Sonnabend in Kraft tretenden Verschärfung des Asylrechts. So soll es auch künftig kein massenhaftes Abschieben von abgelehnten Asylbewerbern geben.

23.10.2015

Die für Sonnabend angemeldete Demo der rechtsextremen NPD in Bad Fallingbostel darf stattfinden. Sie wurde von der Verwaltung des Landkreises Heidekreis genehmigt - ebenso wie mehrere Gegenveranstaltungen. In der Nähe der Stadt liegen zwei große Notunterkünfte für Flüchtlinge.

23.10.2015
Anzeige