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AfD-Rebellen fechten Listenwahl an

Angriff gegen Landeschef AfD-Rebellen fechten Listenwahl an

Es gibt neuen Ärger in der niedersächsischen AfD. Mehrere führende Parteimitglieder um die Vize-Landesvorsitzende Astrid zum Felde haben die Wahl der Kandidaten für die Bundestagswahl beim Landesschiedsgericht angefochten.

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In der Kritik: AfD-Landeschef Armin Paul Hampel.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. „Nach unseren Vorstellungen muss die Aufstellungsversammlung wiederholt werden, nachdem ein Landesparteitag stattgefunden hat“, heißt es in dem Schreiben. Bei der Listenaufstellung Anfang Februar war der umstrittene Landeschef Paul Hampel zum Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl gekürt worden. Hampels Gegner monieren nun, dass der Vorstand vor dem Treffen in mehreren Mitgliederbriefen einzelne Personen und Kreisverbände diskreditiert habe, die sich zuvor kritisch über Hampel geäußert hatten. „Diese Leute wären benachteiligt gewesen, wenn sie bei der Wahl angetreten wären“, sagte dazu Schatzmeister Bodo Suhren, einer der Autoren des Anfechtungsschreibens.

Unerwünschte Kandidaten

Außerdem habe der Vorstand während der Veranstaltung mit einer „Liste unerwünschter Kandidaten“ Einfluss auf das Wahlergebnis genommen. Zudem sei die Einladung zu kurzfristig erfolgt, mehrere Mitglieder ohne E-Mail hätten per Post keine Einladung bekommen. „Die gesamte Aufstellungsversammlung enthält so viele Fehler, dass die Gefahr besteht, dass die AfD in Niedersachsen bei der Bundestagswahl nicht antreten kann“, sagte Suhren.

Landeschef Hampel wollte die Situation zunächst nicht kommentieren. In zwei Wochen muss sich der Landesvorstand bei einem Parteitag in Hannover zur Wahl stellen.

Von  Doris Heimann

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Nach mehreren skandalösen Vorgängen und begleitet von heftigen internen Streitereien findet Sonnabend in Hannover der Landesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) statt. Der niedersächsische Parteichef Armin Paul Hampel muss sich zur Wiederwahl stellen, seine innerparteilichen Gegner wollen ihn stürzen.

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