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Althusmann will keine Termine ausfallen lassen

Plagiatsaffäre Althusmann will keine Termine ausfallen lassen

Trotz der aktuellen Plagiatsvorwürfe will Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann keine Termine ausfallen lassen. Althusmann wolle zudem schnellstmöglich in einer wissenschaftlichen Stellungnahme auf die Kritik an seiner Dissertation reagieren.

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Althusmann werden in seiner Doktorarbeit viele Fehler beim Zitieren fremder Quellen vorgeworfen.

Quelle: dpa

Hannover. Trotz der aktuellen Plagiatsvorwürfe will Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann keine Termine ausfallen lassen. „Er hat bereits gestern seine Amtsgeschäfte wieder aufgenommen“, sagte ein Sprecher des CDU-Politikers am Freitag in Hannover. Ein Minister müsse in der Lage sein, mehrere Dinge gleichzeitig zu machen und somit auch diese Privatangelegenheit neben seinen Amtsgeschäften zu erledigen. Für die nächste Woche sei jedoch bislang kein Termin geplant.

Althusmann wolle zudem schnellstmöglich in einer wissenschaftlichen Stellungnahme auf die Kritik an seiner Dissertation reagieren. „Es gibt aber noch keinen konkreten Zeitpunkt“, betonte der Sprecher. Die Analyse sei sehr umfangreich und werde sicher einige Tage dauern. Es sei nicht geplant, externe Hilfe zurate zu ziehen. Ob seine Rechtfertigung auch im Internet veröffentlicht werde, könne er nicht sagen. „Das ist seine private Entscheidung und die müssen wir abwarten.“

Althusmann werden in seiner Doktorarbeit viele Fehler beim Zitieren fremder Quellen vorgeworfen. An der Universität Potsdam beschäftige sich der für Althusmann zuständige Dekan mit den Vorwürfen. Ob anschließend eine Kommission zur Feststellung wissenschaftlichen Fehlverhaltens angerufen wird, ist noch unklar. Nach Einschätzung von Althusmann wird die Untersuchung der Universität etwa vier Wochen dauern.

Ministerpräsident David McAllister (CDU) appelliert angesichts der Kritik an Althusmann und den Rücktrittsforderungen für einen geduldigen Umgang. „Der Ball liegt bei der Uni“, betonte ein Sprecher der Staatskanzlei. Das Verfahren sei jetzt Sache „derjenigen, die sich mit solchen Dingen auskennen - in diesem Fall der Promotionsausschuss der Universität Potsdam.“

frx/dpa

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