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Atommülllager

Asse wird mit Baustoffen für Stabilisierung beliefert


Das Atommülllager Asse wird seit dieser Woche mit Salz und anderen Baustoffen für sogenannten Sorelbeton beliefert. Mit diesem Spezialbeton würden Resthohlräume in dem Bergwerk verfüllt, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) am Dienstag mit.

Diese Hohlräume hätten sich an den Decken gebildet, nachdem die bisherige Salzaufschüttung zusammengesackt sei.

Mit der Verfüllung der Hohlräume solle die Schachtanlage stabilisiert werden, erklärte das BfS. Es würden nur Kammern aufgefüllt, in den kein Atommüll lagere. Mit der Stabilisierung werde auch „keine der drei derzeit diskutierten Schließungsoptionen präjudiziert“, betonte ein Sprecher der Behörde. Atomgegner hatten immer wieder den Verdacht geäußert, das BfS setze bei der Stilllegung auf die Verfüllung der Asse mit Beton. Weitere Varianten sind die Bergung der radioaktiven Abfälle oder ihre Umlagerung in tiefere Bereiche des Bergwerks.

ddp

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