„Jeder soll verstehen, was in der Asse geschieht“, sagte der Präsident des Bundesamtes, Wolfram König, der die Ausstellung auch eröffnet. Die Schau soll einen Überblick über die Geschichte, den heutigen Stand und die Möglichkeiten zur Stilllegung des alten Bergwerkes geben. In der Asse lagern 126.000 Fässer mit Atommüll. Das Lager ist aber marode und einsturzgefährdet, weil seit Jahren Wasser zufließt.
Bis zum Jahresende will das Bundesamt für Strahlenschutz die Ergebnisse des sogenannten Optionenvergleichs vorstellen: Derzeit wird von Experten darüber beraten, welche Möglichkeit der Stilllegung die Beste ist. Zur Debatte steht, die Abfälle aus dem alten Bergwerk zurückzuholen, sie innerhalb der Schachtanlage umzulagern oder das Bergwerk mit Spezialbeton zuzuschütten.
lni
