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Bald noch mehr Flüchtlinge für Oerbke?

Aufstockung der Notunterkunft Bald noch mehr Flüchtlinge für Oerbke?

Die Kapazitäten der Notunterkunft in Oerbke könnten schon bald deutlich aufgestockt werden. Das teilten die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil am Freitag bei einem Besuch der Unterkunft mit.

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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil.

Quelle: dpa

Oerbke. Die britischen Streitkräfte hätten signalisiert, dass sie die Kaserne Camp Fallingbostel bereits „in den ersten Oktobertagen“ und nicht erst im April an die Bundeswehr übergeben könnten. Der geplante Verteilerknoten für Norddeutschland, der auf einem benachbarten Gleisabschnitt eingerichtet werden soll, macht dagegen Probleme.

Am Freitag haben Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil die Flüchtlingsunterkunft in Oerbke besucht. 

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Er soll den Hauptbahnhof in München entlasten. Geplant ist, dass Züge mit Flüchtlingen aus Österreich hier ankommen und die Menschen direkt in Busse umsteigen, um in Norddeutschland verteilt zu werden. Es gebe aber auch Alternativplanungen, sagte Weil. Anwohner befürchten, dass die geplante Sanierung der Heidebahn ausfallen könnte, wenn der Knoten in Betrieb genommen wird. „Genau diese Frage muss jetzt intensiv geprüft werden“, bestätigte Weil.

Derzeit leben rund 1400 Flüchtlinge im Camp Oerbke. Im Camp Fallingbostel könnten mindestens noch einmal so viele Menschen untergebracht werden. Es sei als Unterkunft „außergewöhnlich gut geeignet“, lobte von der Leyen: Es gebe neben Wohnungen, die in sehr gutem Zustand seien, auch Schulen, Spielplätze und Freizeiträume. Außerdem habe man die Möglichkeit, die Liegenschaften schrittweise als Unterkunft in Betrieb zu nehmen. Man werde dabei aber sensibel vorgehen, versprach Weil. In diesem Fall werde die besondere Belastung Bad Fallingbostels bei der Verteilung auf die Kommunen berücksichtigt. Ebenso wie von der Leyen lobte Weil den Einsatz der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfer in der Flüchtlingsunterkunft Oerbke.

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