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Bilanz nach erstem Turbo-Abi ist geteilt

Bildungspolitik Bilanz nach erstem Turbo-Abi ist geteilt

Stures Gepauke anstatt Lernen für's Leben? Das erste Abitur nach zwölf Jahren ist geschrieben, doch Regierung und Opposition sind sich immer noch nicht einig. Das Resümee nach dem ersten Turbo-Abi fällt unterschiedlich aus.

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Die Meinungen über das Abitur nach zwölf Jahren gehen auch nach dem ersten Abschluss weit auseinander.

Quelle: dpa

Hannover. Die jungen Leute hätten das Abitur mit ähnlich guten Noten wie ihre Vorgänger bewältigt und ein Jahr für ihr Leben gewonnen, sagte Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) am Mittwoch. Viele Schüler seien auf der Strecke geblieben, hielt die SPD-Abgeordnete Frauke Heiligenstadt entgegen. Die Schüler hätten Stoff nur noch stur gepaukt und keine Zeit zur kritischen Reflexion gehabt.

Althusmann betonte, dass nach Auswertung der Abschlussnoten von bislang 64 Prozent der Schulen keine signifikanten Unterschiede zwischen dem herkömmlichen und dem neuen Turbo-Abi erkennbar seien. Der CDU-Abgeordnete Karl-Heinz Klare ergänzte, die Schüler hätten mit ihrer Leistung das Gerede über eine zerstörte Kindheit und verlorene Zukunft widerlegt. "Diese jungen Leute haben Schulgeschichte geschrieben für Niedersachsen."

"In Studium und Beruf ist mehr gefragt als die Wiedergabe von angelerntem Wissen", meinte die Linken-Vertreterin Christa Reichwaldt. Von einem "survival of the fittest", sprach die Grünen-Abgeordnete Ina Korter. Landesweit seien 18 Prozent der Schüler kurz vor dem Abitur an dem "Großversuch mit Kindern an Gymnasien" gescheitert.

dpa

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