Der Sprecher der Braunschweiger Ermittlungsbehörde, Joachim Geyer, sagte am Freitag: „Die Anzeige ist heute bei uns eingegangen, wir werden sie zur Prüfung an die Staatsanwaltschaft Hannover weiterleiten“. Es müsse nun geschaut werden, ob es einen Anfangsverdacht gebe, dass Wulff sich der Vorteilsnahme schuldig gemacht habe. Der Regierungschef und seine Familie hatten für ihren Weihnachtsurlaub Economy-Flüge bei Air Berlin gebucht, waren dann aber kostenlos in die teurere Businessklasse hochgestuft worden. Wulff hatte eingeräumt, dass es ein Fehler gewesen sei, dafür nicht zu zahlen.
lni
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Kommentare
RÜCKTRITT WULFF orhan – 23.01.10
also ich finde der ministerpräsident sollte die konsequenzen daraus ziehen und zurücktreten, ich finde es eine unzumutbare situation zur zeit in deutschland politiker, promis und andere nehmen sich alles mögliche raus, allerdings sind politiker gewählte personen von der bevölkerung und deshalb sollten sie auch unparteiisch bleiben und sich nicht mit geschenken überreden lassender wert des upgrades waren etwas mehr als 3000,- eur
für 30 cent dagegen werden arbeitnehmer gekündigt, diese kündigungsgesetze hat ja die cdu (wullf) auch noch mehr aufgeweicht
ich hatte auch schon überlegt ob ich ihn anzeige vielleicht schließ ich mich auch noch an
RÜCKTRITT WÄRE DAS BESTE
Wulfs Miamiflug Lutz Huth – 23.01.10
Dieser Fall ist beispielhaft für die kleinkarierte Neidgesellschaft in der wir leben.Wie kleinkariert muß ein Ministerpräsident sein, der sich ein elfstündiges Martyrium auf einem "Thrombosesitz" in der "Holzklasse" eines Billigfliegers antut und wie groß ist der Neid derer, die sich selbst dies nicht einmal leisten können, wenn er dann, auf Grund seines Bekanntheitsgrades, wie es im neuhochdeutschen heißt "aggraded" wird.
Armes Deutschland
@ carlo Harry – 23.01.10
Das sehe ich anders. Die so bezeichneten "Taten" sind bei allen Parteien gleich. Keine Partei und kein Politiker, der in der öffentlichkeit steht, kann sich davon frei sprechen, irgendwelche Vorteile zu erhalten, die in der Öffentlichkeit bei irgendwem negativ aufstoßen.Entscheidend ist doch, welche Bedeutung man dem beimisst. Meiner Meinung nach, gibt es im Land eben wichtigere Dinge, denen man sich zuwenden könnte.
Da kann man nur staunen über Mitmenschen. Ha711 – 23.01.10
Es ist nicht schwer, Leute anzuzeigen. Es gibt Menschen, die geradezu nach Peanuts suchen. Oft geht der Schuss nach hinten los. Zumindest leidet das Selbstwertgefühl eines enttäuschten Denunzianten, der in diesem Fall hoffentlich auch ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt wird. Diese Schmach kann man ihm nur wünschen.@carlo Ph – 23.01.10
da muss ich Carlo aber mal Recht geben-Herr Wulff ist Anwalt und sollte Wissen dass er das hätte nicht annehmen dürfen-da mussten andere Ministerpräsidenten vor ihm auch schon gehen weil sie zu teure Geschenke zu ihrer Hochzeit angenommen hatten-also gleiches Recht für alle,gelle??an ihren taten sollt ihr sie erkennen carlo – 23.01.10
Nana lieber Harry - nicht unter den Debatten leidet das Ansehen der Politiker - sondern unter den Taten.Wir wollen doch mal Ursache und Wirkung nicht verwechseln.
Braunschweiger Till Schweiger – 22.01.10
Zum Schweigen fehlen mir manchmal die passenden Worte. Aber irgendwann heißt es: Einfach mal Fresse halten.Wulff Seifenkistenrennen – 22.01.10
Das ist ja ein richtiger Aufreger, oder nur ein "Braunschweiger"? Das Thema ist doch durch.Kleinkram Tim – 22.01.10
Wie kindisch doch so eine Anzeige ist.Da fällt mir auch nichts mehr zu ein.
Sucht ruhig nach kleinen Fehlern ... wenn keine passenden Argumente vorhanden sind.
Wenn der Opposition nichts mehr einfällt... Harry – 22.01.10
Na, wenn hinter dieser Anzeige mal nicht die Opposition steckt. Es scheint der neue Sport der Opposition zu sein, auf vermeintliche finanzielle Unregelmäßigkeiten im Verhalten der Regierungsmitglieder hinzuweisen, um von der eigenen Profillosigkeit abzulenken. Erst Ulla Schmidt, dann Mövenpick und die FDP und nun noch Christian Wulff.Da schwingt ganz offenkundig Neid mit. Nach der Wahlschlappe der SPD im Bund und der langen Oppositionszeit der Grünen sind die Kassen leer. Man will endlich auch wieder in den Genuss der besonderen Leistungen kommen, die man zu Regierungszeiten hat.
Es ist nur bedauerlich, dass unter diesen Debatten das Ansehen der Politiker insgesamt leidet. Mögen sie doch bitte alle einsehen, dass jede Partei irgendwelche Geld- und Sachleistungen erhält, die in der Öffenlichkeit Spekulationen auslösen können, und sich dann wieder den entscheidenden Fragen des Landes zuwenden.