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Staatskanzlei

Bundespräsident Wulff verabschiedet sich in Hannover


Bundespräsident Christian Wulff hat sich von seinen ehemaligen Mitarbeitern in Hannover verabschiedet: „Es ist schon ein bisschen Wehmut dabei, wenn man sich hier bedankt und Abschied nimmt“, sagte er am Mittwoch.
Bundespräsident Christian Wulff (r.) wurde bei seinem Abschiedsbesuch in der niedersächsischen Staatskanzlei von seinem Nachfolger Ministerpräsident David McAllister (CDU) empfangen.

Bundespräsident Christian Wulff (r.) wurde bei seinem Abschiedsbesuch in der niedersächsischen Staatskanzlei von seinem Nachfolger Ministerpräsident David McAllister (CDU) empfangen.

© dpa

Bundespräsident Christian Wulff hat sich am Mittwoch in Hannover von seinen früheren Mitarbeitern in der niedersächsischen Staatskanzlei verabschiedet. Auch seine Frau Bettina war mitgekommen. Das Paar wurde von Wulffs Nachfolger in Niedersachsen, Ministerpräsident David McAllister (CDU), und rund 200 Mitarbeitern in der Staatskanzlei empfangen.

Bundespräsident Wulff sagte: „Es ist schon ein bisschen Wehmut dabei, wenn man sich hier bedankt und Abschied nimmt“. Er nahm dabei Bezug auf ein Zitat von Bertolt Brecht und sagte: „Die einen stehen im Licht und die im Schatten sieht man nicht.“ Der Erfolg jedes Politikers sei aber ganz wesentlich dem Engagement der Mitarbeiter geschuldet. „Diese kleine, überschaubare Staatskanzlei hat in den letzten gut sieben Jahren für mich hervorragend gearbeitet und mich loyal unterstützt“, sagte Wulff.

Der 51-Jährige ist der bislang jüngste Bundespräsident. Er war Ende Juni ins höchste Staatsamt gewählt worden. Ministerpräsident McAllister, der jetzt die Staatskanzlei bezogen hat, sagte, Wulff habe dort deutliche Spuren hinterlassen, und er trete in große Fußstapfen.

Wann er einen offiziellen Antrittsbesuch als Bundespräsident in Niedersachsen macht, ist nicht bekannt. Wulff sagte, er werde „die Fürsorglichkeit, die ich für Niedersachsen die letzten Jahrzehnte entwickelt hatte“, jetzt den anderen 15 Bundesländern geben müssen. Er hoffe auf Verständnis, dass er sich jetzt auf die ganze Republik konzentriere. In Niedersachsen habe er bereits nahezu jedes Dorf kennengelernt. Anfang September stehe zunächst ein Antrittsbesuch in Sachsen an.

dpa

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