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CDU nominiert Althusmann als Spitzenkandidaten

Landtagswahl CDU nominiert Althusmann als Spitzenkandidaten

Bernd Althusmann gegen Stephan Weil - so lautet das Duell bei der Landtagswahl 2018. Die CDU-Landesspitze nominierte den früheren Kultusminister am Samstag als Spitzenkandidat. Die Zustimmung der CDU-Basis bei einem Parteitag Ende November gilt als Formsache.

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Soll Spitzenkandidat der CDU werden: Bernd Althusmann.

Quelle: dpa

Hannover. Die CDU will mit dem früheren Kultusminister Bernd Althusmann gegen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) antreten. Althusmann ist am Sonnabend in einer gemeinsamen Sitzung des CDU-Landesvorstandes und der Landtagsfraktion zum Spitzenkandidaten gewählt worden. Der 49-jährige frühere Bundeswehroffizier sei ein Mann, "der die Dinge mit der notwendigen Leidenschaft und auch Ernsthaftigkeit angeht", sagte CDU-Landtagsfraktionschef Björn Thümler, der mit Noch-Parteichef David McAllister erklärte, man habe sich früh auf nach der verlorenen Landtagswahl auf diesen CDU-Fahrplan verständigt.

McAllister sagte, dass die Partei "über mehrere Persönlichkeiten" verfüge, die das Amt eines Spitzenkandidaten gut ausfüllen könnten. "Jeder von ihnen ist besser geeignet als der derzeitige Ministerpräsident".  Aber Althusmann habe sich als "starke, zupackende Persönlichkeit" den Gremien empfohlen. Thümler erklärte, persönliche Eitelkeiten müssten zurückstehen, wenn die CDU in Niedersachsen die Macht wieder von der SPD und den Grünen zurück gewinnen wolle. Er arbeite mit Althusmann sehr eng zusammen.

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Althusmann erklärte, er werde in den nächsten Monaten ein "sehr ausgefeiltes Regierungsprogramm" vorlegen. Vor allem in der Infrastrukturpolitik könnte Niedersachsen wesentlich dynamischer regiert werden. Hier würde viel Zukunft in Arbeitskreisen verschenkt. Althusmann versicherte, in der Schulpolitik jetzt nicht wieder die Weichen anders stellen zu wollen, etwa beim Abitur nach 13 Schuljahren. "Es wird mit mir keine Schulstrukturdebatten geben". Allerdings müsse man die Schulen wesentlich besser auf die Digitalisierung vorbereiten. "In Zukunft wird es gewiss individuell abgestimmte Lernpläne geben." Eine Koalition der CDU mit der AfD oder den Linken schloss Althusmann auf Landesebene schon jetzt aus: "Das wird es nicht geben."

Bernd Althusmann soll am 26. November offiziell auf einem Landesparteitag in Hameln zum Spitzenkandidaten und neuem CDU-Landesvorsitzenden gewählt werden. Er arbeitet heute als Partner einer Personalberatungsfirma in Hamburg und leitete zuvor die Konrad-Adenauer-Stiftung für Namibia und Angola mit Sitz in Windhoek. Vor der Abwahl der schwarz-gelben Landesregierung in Hannover Anfang 2013 war Althusmann niedersächsischer Kultusminister, davor Staatssekretär im Kultusministerium.

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