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Niedersachsen Die Atomanlagen in Gorleben
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12:26 30.11.2012
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Gorleben

Der Salzstock Gorleben wird seit 1979 auf seine Eignung als Lagerstätte für hochradioaktiven Atommüll erkundet. Von 2000 bis 2010 galt ein Moratorium. Am 30. November 2012 verkündete Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) einen neuerlichen Erkundungsstopp.

In Gorleben sind zwei Zwischenlager in Betrieb. Das Transportbehälter-Lager dient zur Aufnahme abgebrannter Brennelemente aus Atomkraftwerken und verglaster Abfälle aus der Wiederaufarbeitung. Im Fasslager wird schwach und mittelradioaktiver Atommüll gelagert, der aus Kernkraftwerken, aber auch aus Forschungseinrichtungen und Kliniken stammt. In der seit etwa zehn Jahren fertiggestellten Gorlebener Pilotkonditionierungsanlage (PKA) sollten ursprünglich die hochradioaktiven Abfälle von Castor-Behältern endlagerfähig in sogenannte Pollux-Behälter umgepackt werden. Später hieß es, die PKA diene der Reparatur defekter Castoren.

dapd

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