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Elke Twesten studiert jetzt Führungskompetenz

Hochschule in Buxtehude Elke Twesten studiert jetzt Führungskompetenz

Mit ihrem Übertritt zur CDU Anfang August hat die ehemals grüne Landtagsabgeordnete Elke Twesten das Ende der rot-grünen Mehrheit im niedersächsischen Landtag markiert - nun bereitet sie ihren Abschied aus der Berufspolitik vor. Twesten hat sich für einen berufsbegleitenden Studiengang an einer privaten Hochschule in Buxtehude eingeschrieben.

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Quelle: Archiv

Buxtehude . Der Studiengang an der hs21 trägt den Titel „Führungskompetenz“ und soll nach zwei Jahren mit einem Master of Business Administration (MBA) abgeschlossen werden. Vor ihrer Zeit als Abgeordnete war Twesten Mitarbeiterin der Hamburger Zollverwaltung, zu der sie nach zehn Jahren im niedersächsischen Landtag zurückkehren kann.

Alle Texte und Bilder zum Übertritt von Elke Twesten finden Sie auf unserer Themenseite.

„Ich freue mich auf diese für mich neue Herausforderung: Der MBA gibt mir die Möglichkeit, auf meinen bisher erlernten Kompetenzen im Bereich Verwaltung und Finanzen aufzubauen und mich beruflich weiterzuentwickeln“, so die Abgeordnete. Twesten will damit ihre „beruflichen Erfahrungen, speziell aus zehn Jahren als Landtagsabgeordnete, sowie meine bisher vorhandenen Führungskompetenzen fundiert“ erweitern.

Elke Twesten - Stationen ihrer Karriere.

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Die Ex-Grüne hofft, damit seien „jetzt hoffentlich auch alle Unterstellungen und Spekulationen beendet, ich hätte irgendwelche Job-Angebot von der CDU erhalten oder wäre Teil einer politischen Intrige.“ Sie sagt: „Um es gleich karzustellen: Ich zahle meine Studiengebühren aus eigener Tasche und habe mich selbstständig an der Hochschule beworben.“

Vertreter von SPD und Grünen hatten wiederholt den Verdacht geäußert, die CDU hätte Twesten mit einem Jobversprechen zum Wechsel gedrängt. Twesten und CDU-Chef Bernd Althusmann hatten eine solche Absprache immer vehement bestritten. Doch Twesten selber hatte die Spekulationen angefeuert. Auf die Frage, was sie politisch denn als CDU-Abgeordnete sich noch vorstellen könne, hatte sie etwas von „Bundestag und Europaparlament“ gestammelt.

Doch mit der Berufspolitik geht es für Twesten nun erstmal nicht weiter. Wenn der neue Landtag sich konstituiert, vermutlich am 14. November, wird sie nur noch ehrenamtliche Kreistagsabgeordnete in Rotenburg/Wümme sein.

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