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Massenabschiebung vom Flughafen Hannover

127 abgelehnte Asylbewerber Massenabschiebung vom Flughafen Hannover

Das Land Niedersachsen hat am Mittwoch 127 abgelehnte Asylsuchende in Westbalkanstaaten abgeschoben. Der Charter-Flug mit 67 Menschen aus dem Kosovo, 48 Menschen aus Serbien und zwölf Menschen aus Albanien ist gegen 13.45 Uhr vom Flughafen Hannover-Langenhagen gestartet.

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Mit einem Charterflug wurden 127 Menschen abgeschoben.

Quelle: Dröse/Symbolbild

Hannover. Abgeschoben wurden die 28 Familien (mit insgesamt 113 Menschen) und 14 Einzelpersonen, da ihre Asylanträge abgelehnt worden waren. Zudem konnten sie nicht von der gesetzlichen Bleiberechtsregelung profitieren. Auch der Weg über das Härtefallverfahren blieb für sie ohne Erfolg. „Wer in Deutschland kein Recht auf Asyl hat und auch sonst keine Bleibeperspektive hat, muss das Land wieder verlassen, daran führt leider kein Weg vorbei", sagte Innenminister Boris Pistorius (SPD). "Jeder Betroffene hatte allerdings auch in diesem Fall die Chance, von den durch diese Landesregierung erweiterten Spielräumen in Härtefallverfahren zu profitieren. Alte Fälle wurden zum Teil sogar neu beraten.“

Zuletzt war Mitte Dezember eine vergleichbar große Gruppe abgelehnter Asylbewerber von Langenhagen aus abgeschoben worden. Das Innenministerium hatte eigens ein Flugzeug für die sogenannte Sammelrückführung von 125 Menschen in den Kosovo gechartert.

r.

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