Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Bildungspolitik

FDP signalisiert Einlenken bei „Vollen Halbtagsgrundschulen“


Niedersachsens Regierung reagiert offenbar auf Proteste gegen eine Abschaffung der „Vollen Halbtagsgrundschulen“.

In einem Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ kündigte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Christian Dürr, an: „Diese Schulen werden mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch zu Beginn des nächsten Schuljahres noch existieren.“

An diesem Montag wollen die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP in einer Fraktionssitzung über die Zukunft der „Vollen Halbtagsgrundschulen“ entscheiden. Betroffen sind sieben Prozent aller Grundschulen im Land. Bis zu 90 Lehrerstellen ließen sich einsparen, wenn diese Einrichtungen in sogenannte „verlässliche Grundschulen“ umgewandelt werden. Einen entsprechenden Plan hatte das Kultusministerium vor wenigen Wochen vorgelegt, um die Unterrichtsversorgung im Land zu sichern.

„Es gibt derzeit intensive Gespräche mit der CDU, ob die ’Vollen Halbtagsgrundschulen’ sofort in verlässliche Grundschulen umgewandelt werden, ob sie für eine gewisse Übergangsphase weiterbestehen oder ob sie erhalten bleiben können“, sagte FDP-Politiker Dürr. Am Dienstag werde es dazu definitiv eine Entscheidung geben.

ddp

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meistgelesene Artikel

Anzeige

Politik kompakt

Aus meinem Papierkorb

Michael B. Berger blickt am Ende jeder Woche in seinen (virtuellen) Papierkorb – und erzählt die Nachrichten, die liegen geblieben sind, aber doch Beachtung finden sollten.

Michael B. Berger blickt am Ende jeder Woche in seinen (virtuellen) Papierkorb – und erzählt die Nachrichten, die liegen geblieben sind, aber doch Beachtung finden sollten.

Testen Sie Ihr Wissen

Madsack im Gespräch

Das Madsack-Hauptstadtstudio.

Unsere Redakteure im Hauptstadtbüro führen TV-Interviews mit Menschen, die etwas zu sagen haben.

Angst vor Austritt
Foto: Die Angst vor dem Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone belastet die europöäische Währung.

Auch an den Devisenmärkten wächst die Sorge um einen möglichen Euroaustritt Griechenlands. Anleger flüchten in sichere Häfen, der Euro geht auf Talfahrt. Wann und wo diese endet, hängt nicht zuletzt vom Ausgang der Wahlen in Griechenland ab - und vom Erfolg der Brandmauern.

Anzeige


Top