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Hebammen sollen Flüchtlingen helfen

Stiftung "Eine Chance für Kinder" Hebammen sollen Flüchtlingen helfen

Seit 15 Jahren helfen die Hebammen der Stiftung „Eine Chance für Kinder“ jungen Familien mit sozialen und psychischen Schwierigkeiten. Ein Service, den auch Tausende Flüchtlingsfamilien bitter nötig hätten, meint der Kuratoriumschef der Stiftung, Adolf Windorfer.

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Wollen Flüchtlingsfamilien mit Hebammen helfen: Familienhebamme Angela Knopf, Soziapolitikerin Ulla Groskurt und Adolf Windorfer, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung "Eine Chance für Kinder".

Hannover. Windorfer fordert, das Familienhebammen-Programm auf Flüchtlingsfamilien auszuweiten. Ein Pilotprojekt dieser Arbeit gibt es in der Region Hannover bereits. Familienhebamme Angela Knopf kümmert sich in einer Sammelunterkunft in Ronnenberg um schwangere Frauen und Familien. Als Beispiel nennt sie eine Familie aus dem Irak: Das Haus sei zerbombt worden, der Krieg habe Leben auch in der Verwandtschaft gefordert, „die Kinder sind traumatisiert“, so Knopf. Eines der fünf Kinder sei zudem schwerbehindert und habe mehrfache Operationen sowie Krankengymnastik gebraucht. Die Familie sei mit dieser Aufgabe in Deutschland, ohne Kenntnis von Sprache, Gesundheitswesen und Behördenstrukturen, vollkommen überfordert gewesen.

Um das Programm für die etwa 3000 Flüchtlingsfamilien in Niedersachsen bezahlen zu können, müssten Bund, Land oder Kommunen 4,32 Millionen Euro in die Hand nehmen, meinte Win­dorfer. Das sei eine Investition in die Zukunft, denn ein wesentlicher Teil dieser Familien werde dauerhaft in Deutschland bleiben. „Was wir heute nicht bezahlen, schlägt in ein paar Jahren viel teurer auf uns zurück“, so Windorfer. „Das verpufft nicht. Die Öffentlichkeit bekommt das Geld mit Zinsen zurück“, betont Kuratoriumsmitglied Ulla Groskurt,

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