Auf den Straßen in Niedersachsen gibt es immer mehr Staus. 2009 wurden 4193 Blechlawinen mit einer Länge von mindestens zwei Kilometern registriert, das waren 24 Prozent mehr als 2008. Die Zahlen gehen aus einem Dokument der Landesregierung hervor. Demzufolge zogen sich die Staus 2009 über eine Gesamtlänge von 17.808 Kilometern und blockierten den Verkehrsfluss für 9221 Stunden. Hauptursachen für Staus sind Unfälle, Baustellen und hohes Verkehrsaufkommen.
Niedersachsen sei als Flächenland mit vergleichsweise geringer Autobahndichte „ganz besonders“ auf eine leistungsfähige Infrastruktur angewiesen, heißt es in dem Papier der Landesregierung. Um Verkehrsbehinderungen zu verringern, würden in Niedersachsen gezielt mobile Stauwarnanlagen und intelligente Informationstafeln eingesetzt. Gemeinsam mit den benachbarten Bundesländern Hamburg, Bremen und Nordrhein-Westfalen sei zudem ein Verkehrsmanagementplan erstellt worden. Zudem soll künftig eine Verkehrsmanagements- und Betriebszentrale die Arbeit aufnehmen.
„Um Staus künftig besser zu vermeiden, müssen wir vor allem die bestehende Infrastruktur besser nutzen“, sagte Ernst-August Hoppenbrock, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag am Donnerstag. Auch sollten Straßenbaumaßnahmen, wenn möglich, als Nachtbaustellen konzipiert sein.
lni
Mehr Stellen und zunehmend Schwierigkeiten, diese zu besetzen: Die knapp 500 Betriebe, die im Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall zusammengefasst sind, bieten fast 2000 Ausbildungsplätze an. Im Durchschnitt könnten aber drei bis fünf Prozent der Stellen nicht besetzt werden, berichtete der Verband am Donnerstag in Hannover. mehr
Kommentare
Stau 2 kktrans – 22.03.10
ich fahre als Fernfahrer ca. 12000KM im Monat quer durch Europa und das einzige Land in dem ich zum Stillstand komme ist die BRD. Jeder Mitarbeiter in den Verkehrsbehörden ist ein Fachidiot!!!! Die Planung und Einrichtung einer Baustelle oder Baumaßnahme ohne SINN und VERSTAND und mit einem mutwilligen Vorhaben den Verkehr mit aller Gewalt zum Stillstand zu bringen ist Grundvorausstzung einer Beschäftigung bei einer Verkehrsbehörde. Alle Verkehrsplaner sollten zwingend erst eine Ausbildung im benachbarten Ausland vorweisen müssen, wie man Baustellen einrichtet und zügig abarbeitet, bevor sie hier einen Griffel in die Hand nehmen dürfen! Wenn ich im Ausland gefragt werde wie es uns Deutschen geht empfehle ich eine Reise mit dem Pkw in die BRD zu unternehmen um auf der BAB zu erfahren was politischer Stillstand verbunden mit Ignoranz und unfähigkeit bedeutet. Jeder Kilometer in der BRD ist verbunden mit Stress, Zeitverlusst und der Gewißheit auf dem schlechtesten (Westdeutschland) Autobahnnetz in der EU unterwegs zu sein!!!! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenStau paulchen – 19.03.10
Naja, man könnte schon was tun aber man will nicht.Da wird an der A2 seit Wochen an der Lärmschutzwand an der Raststätte Garbsen gearbeitet und seit Wochen ist da jeden Morgen 5 bis 10 Km Stau. Der Grund ist sehr einfach: Der Winter wars. Wegen der Kälte konnte man keine Fahrbahnmarkierungen kleben und so 3 verengte Fahrspuren einrichten, deshalb wird die A2 von 3 auf 2 Spuren verengt mit dem entsprechenden "Erfolg". Als dann auch noch die Straße in Ahlem gesperrt wurde, brach der Verkehr, bedingt durch die vielen LKW auf der Umleitungsstrecke, in Ahlem völlig zusammen.Daraus schließe ich, dass viele der Stau bei besserer Planung vermeidbar wären, aber die Landesbehörde will nicht, wahrscheinlich steht keiner der Chefs da regelmäßig im Stau, sonnst hätte sich schon längst was getan. So steht nur der Bürger da und verballert jeden Tag tausende von Liter Benzin, währen in Hannover der Umweltdezernet wegen der Umweltbelastungen Fahrverbote verhängt. Sind die den alle verückt geworden? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
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