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GEW-Chef Brandt bekommt Denkzettel

Schlechtes Wahlergebnis GEW-Chef Brandt bekommt Denkzettel

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Eberhard Brandt, ist bei der Landesdelegiertenkonferenz in Osnabrück nur mit 53,4 Prozent wiedergewählt worden.

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GEW-Chef Eberhard Brandt.

Quelle: Ole Spata

Hannover. Dagegen erhielten andere Mitglieder, die als Referatsleiter in den geschäftsführenden Landesvorstand gewählt wurden, fast alle Ergebnisse von mehr als 90 Prozent. Einen Gegenkandidaten hatte Brandt nicht. Offenbar waren viele Mitglieder nicht damit einverstanden, wie der langjährige GEW-Chef gegenüber der rot-grünen Regierung und den Parteien aufgetreten war. Brandt hatte sich bei aller Kritik an Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) - etwa bei der Aussetzung der Altersermäßigung oder der Mehrarbeit für Pädagogen an Gymnasien - bemüht, das traditionell gute Verhältnis zwischen SPD und Gewerkschaft herauszustellen und den Kurs der Regierung auch zu loben. Nach seiner Wahl erklärte Brandt, er werde sich bemühen, künftig alle Mitglieder mitzunehmen und die Kritik in der zweijährigen Amtszeit „restlos auszuräumen“.

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