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GEW fordert mehr Geld für Lehrer

Angleichung der Besoldung GEW fordert mehr Geld für Lehrer

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, Gymnasial-, Haupt-, Realschul- und Grundschullehrer finanziell gleichzustellen. Kein Lehrer soll weniger als die Besoldungsstufe A13 Z (zwischen 3600 und 4900 Euro im Monat) haben, sagte die stellvertretetende GEW-Landesvorsitzende Laura Pooth.

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Quelle: dpa (Archiv)

Hannover. Es könne nicht sein, dass Grundschullehrer 300 bis 450 Euro weniger im Monat verdienten als Pädagogen an Gymnasien, obwohl die Ausbildung (Masterstudium und Referendariat) gleich lang und die Aufgaben ähnlich seien. Noch nie seien so viele Gymnasiallehrer an Grundschulen, Oberschulen, Haupt- und Realschulen eingestellt worden wie in diesem Schuljahr, sagte GEW-Chef Eberhard Brandt. Es sei schwierig, noch Lehrer für andere Schulformen als das Gymnasium zu finden. Durch eine bessere Bezahlung könne sich dies vielleicht ändern.

Brandt machte sich zudem dafür stark, die fachliche Ausbildung von Haupt- und Realschullehrern auf das Gymnasialniveau anzuheben: „Ein Chemielehrer an einer Hauptschule darf keine Angst haben, Experimente zu machen, nur weil ihm das nötige Fachwissen fehlt.“ Um Lehrer generell zu entlasten, sollten die Schulinspektion sowie zentrale Arbeiten und Abschlussprüfungen abgeschafft werden. Zudem sollte die Landessschulbehörde die Reisekostenabrechung der Lehrer und die Führung des Schulgirokontos übernehmen.

Nach Angaben des Kultusministeriums würde das Jahresgehalt eines Grundschullehrers von knapp 50 000 auf 61 660 Euro steigen. Durch die Erhöhung hätte das Land  Mehrausgaben von jährlich rund 185 Millionen Euro. Die GEW machte sich zudem dafür stark, die fachliche Ausbildung von Haupt- und Realschullehrern auf das Gymnasialniveau anzuheben.Um Lehrer generell zu entlasten, sollten die Schulinspektion sowie zentrale Arbeiten und Abschlussprüfungen abgeschafft werden. Die Landesschulbehörde solle mehr Verwaltungsaufgaben übernehmen.

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