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Gas unter Gorleben soll schon 1976 bekannt gewesen sein

Endlager Gas unter Gorleben soll schon 1976 bekannt gewesen sein

Die niedersächsische Landesregierung wusste vermutlich bereits vor der offiziellen Benennung von möglichen Gasfeldern unter dem bis heute umstrittenen Atommüllendlager Gorleben. Das Kabinett um den damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) habe also bereits zwei Monate vor der Standortbenennung von den Gasfeldern gewusst, kritisierte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke.

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Quelle: dpa

Hannover. Die niedersächsische Landesregierung wusste vermutlich bereits vor der offiziellen Benennung von möglichen Gasfeldern unter dem bis heute umstrittenen Atommüllendlager Gorleben. „Sofern (...) Erdgasvorkommen in der Nähe des Salzstocks vorhanden sind, soll deren Ausbeutung (...) nicht erfolgen, da die Endlagerung der hoch radioaktiven Abfälle (...) Vorrang vor der Erdgasversorgung haben soll“, heißt es in einem Aktenvermerk des damaligen Staatssekretärs im Umweltministerium vom 22. Dezember 1976.

Die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI) veröffentlichte das Schreiben am Donnerstag auf ihrer Internetseite. Das Kabinett um den damaligen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht (CDU) habe also bereits zwei Monate vor der Standortbenennung von den Gasfeldern gewusst, kritisierte BI-Sprecher Wolfgang Ehmke. „Die Gasproblematik, also ein Gasfeld unter dem Salzstock und Gaseinschlüsse im Salz, sind aber ein K.o.- Kriterium.“

Für die BI bestätige dies „ihre schlimmsten Befürchtungen, dass Gorleben nur aus politischen Gründen schön geredet wurde und auch heute noch nachträglich die Anforderungen an den Gorlebener Salzstock an die Realität angepasst werden“, betonte Ehmke.

dpa

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