Die Nachfolge des scheidenden Staatssekretärs Wolfgang Gibowski in der Landesvertretung in Berlin tritt die langjährige Parlamentarische Geschäftsführerin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Martina Krogmann, an: Sie wird nun neue „Botschafterin“ Niedersachsens in Berlin. Das Kabinett soll die Personalentscheidung an diesem Dienstag beschließen.
Gibowski, Mitbegründer der Forschungsgruppe Wahlen, will künftig weiter an der Universität Potsdam unterrichten. Jetzt habe er noch eine Anfrage der Universität Hildesheim erhalten, erzählte der 68-Jährige, der auch privat in Berlin wohnt. Von 2003 an leitete er die niedersächsische Landesvertretung. In den 90er Jahren war der in Mannheim geborene Politikwissenschaftler stellvertretender Chef des Bundespresseamtes.
Die Aufgabe als Leiter der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin beschreibt Gibowski als „dienende Funktion“ für den Ministerpräsidenten. „Man muss sich zurücknehmen können.“ Wichtig sei für die Arbeit in der Bundeshauptstadt ein gutes Netzwerk in der Politik. Außerdem seien vor allem auch Gastgeber-Qualitäten gefragt. Gibowski vertrat Niedersachsen im Bundesrat und repräsentierte das Bundesland gegenüber Unternehmen, Verbänden und Botschaften.
lni
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Kommentare
Vorsicht Abzocke? Benno – 25.03.10
Wird das Einkommen, das Gibowski aus seinen diversen "Beratertätigkeiten" erzielt, gegen seine Staatssekretärspension gegengerechnet?Wäre doch mal ne echt investigative Aufgabe für einen HAZ-Journalisten... ran Leute!