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Zeuge

Grüne wollen Hennenhöfer in Asse-Ausschuss laden


Die Grünen wollen den neuen Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium, Gerald Hennenhöfer, schnellstmöglich als Zeugen in den Asse-Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtags laden lassen.
Atomfass
© Nancy Heusel (Symbolbild)

Hennenhöfer habe in einer früheren Funktion „offenbar persönlich“ ein Arbeitspapier gefertigt, das als Grundlage für den Plan zur Flutung des Atommülllagers Asse diente, sagte Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel am Mittwoch.

Ziel des vom früheren Betreiber Helmholtz Zentrum München verfolgten Flutungskonzepts sei insbesondere „die Vertuschung der desaströsen Entwicklung in der Asse“ gewesen.

Die Ernennung Hennenhöfers zum Abteilungsleiter im Ministerium war von Oppositionsparteien und Umweltschützern heftig kritisiert worden. Sie werfen dem 62-jährigen Juristen „Atomlobbyismus“ vor. Hennenhöfer, der das Amt bereits von 1994 bis 1998 bekleidet hatte, war nach Amtsantritt der rot-grünen Bundesregierung in die Energiewirtschaft gewechselt. Später arbeitete er in einer Anwaltskanzlei, die unter anderem das Helmholtz Zentrum vertrat.

ddp

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