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Niedersachsen In Niedersachsen leben wenig Ausländer
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08:28 28.12.2015
Quelle: dpa/Symbolbild
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Hannover

Der Anteil der Ausländer in Niedersachsen ist deutlich geringer als in vielen anderen Bundesländern. Zum Stichtag 31. Dezember 2014 lebten landesweit rund 524 400 Ausländer. Dies entspricht nach Angaben des Landesamtes für Statistik (LSN) einer Quote von 6,7 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Niedersachsen ist damit nach Schleswig-Holstein (5,3 Prozent) das westdeutsche Bundesland mit dem niedrigsten Ausländeranteil.

Bundesweit betrug die Quote zum Stichtag 9,3 Prozent. Eine Erklärung für die regionalen Unterschiede könne er nicht nennen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Hannover. Für das Jahr 2015 dürfte sich die Gesamtzahl der Ausländer in Niedersachsen allerdings deutlich erhöhen. Denn landesweit wurden rund 100 000 Flüchtlinge aufgenommen.

Im statistisch bisher erfassten Jahr 2014 hatte Berlin von allen Bundesländern den höchsten Ausländeranteil (14,3 Prozent). Es folgen Hamburg (13,9), Bremen (13,4) und Hessen (13,0 Prozent). Die niedrigsten Ausländerquoten wiesen Thüringen (2,5) sowie Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (jeweils 2,6 Prozent) auf.

dpa

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