Navigation:
AboPlus Online-ServiceCenter
Nachrichten Politik Niedersachsen

Nach Wahlschlappe

Jüttner gibt SPD-Bezirksvorsitz ab

Der niedersächsische SPD-Fraktionschef Wolfgang Jüttner hat einen Generationenwechsel an der Spitze des SPD-Bezirks Hannover eingeleitet. Der 61-Jährige gibt sein Amt als Bezirksvorsitzender ab. Nachfolger soll der 45-jährige Stefan Schostok werden, der ebenfalls Landtagsabgeordneter ist.

Lesezeichen setzen:
Wolfgang Jüttner (rechts)

Wolfgang Jüttner (rechts)

© lni

Der Bezirksvorstand teilte diesen Beschluss am Montag in Hannover mit. Der Führungswechsel habe nichts mit der SPD-Niederlage bei der Bundestagswahl zu tun, betonte Jüttner am Abend. „Das ist seit Monaten geplant.“ Der 61 Jahre alte Sozialdemokrat will das Amt nun in jüngere Hände geben.

„Nach 16 Jahren Führung in so einem Ehrenamt muss man im Zuge von Personalentwicklung einfach mal neue Weichen stellen“, sagte Jüttner. Er bezeichnete Schostok als „guten Mann, der in die Führungsspitze der niedersächsischen Sozialdemokratie gehört“.

Jüttner bestritt zudem, dass Schostok nun automatisch der aussichtsreichste Kandidat sei, um ihn selbst als Fraktionsvorsitzenden im Landtag abzulösen. „Das ist davon absolut unberührt. Das ist ein Partei-Ehrenamt, daraus erwachsen keine Automatismen“, sagte Jüttner.

Vor gut zwei Wochen hatte er in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa offen gelassen, ob er im kommenden Jahr bei der turnusmäßigen Wahl des Fraktionsvorstandes noch einmal antreten wolle. „Jeder ist ersetzbar. Wer davon ausgeht, ohne ihn ginge es nicht, der hat schon den ersten großen Fehler gemacht“, hatte Jüttner damals gesagt. In der Fraktion gebe es genügend Nachfolgekandidaten.

Schostok soll am 31. Oktober auf dem Bezirksparteitag zum neuen Vorsitzenden des größten der vier SPD-Bezirke in Niedersachsen gewählt werden. Der gebürtige Hildesheimer ist seit Oktober 2000 leitender Geschäftsführer des SPD-Bezirks Hannover und sitzt seit Januar 2008 als Abgeordneter im Landtag.

lni


Anzeige

Wirtschaftsnachrichten

Industrie

Unternehmen mit mehr Ausbildungsplätzen

Es gibt immer wieder Probleme bei der Besetzung der Stellen.

Mehr Stellen und zunehmend Schwierigkeiten, diese zu besetzen: Die knapp 500 Betriebe, die im Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall zusammengefasst sind, bieten fast 2000 Ausbildungsplätze an. Im Durchschnitt könnten aber drei bis fünf Prozent der Stellen nicht besetzt werden, berichtete der Verband am Donnerstag in Hannover. mehr

KommentareKommentar/e



Zur Person

Christian Wulff

Was ist von dem neuen Bundespräsidenten Christian Wulff zu erwarten? Unser Dossier begleitet Niedersachsens Ex-Landeschef an der Spitze der Bundesrepublik. mehr


 

Dossier

Landtag: Abriss oder Umbau?

Der Landtagsstreit ist vorerst beigelegt: Die Abgeordneten haben sich für einen Neubau und damit für den Abriss des Oesterlen-Baus entschieden. Doch die Umsetzung ist angesichts leerer Kassen offen. mehr


 

Dossier

Niedersachsens Atommülllager

Wohin mit dem Atommüll? Die Geschichte der Schachtanlage Asse und die des Salzstocks Gorleben zeigen, dass die optimale Lösung noch nicht gefunden wurde. mehr


 

Studium & Beruf

Studium und Beruf

Die Zukunft im Griff

Welche Unternehmen sind die besten Arbeitgeber? Lesen Sie hier Wissenswertes zu Ausbildung, Studium und Karriere. mehr


 

HAZ-Blogs


Aus den Blogs

Dossier

Dossier: Schulpolitik Niedersachsen

Schulpolitik in Niedersachsen

Was tut sich in der niedersächsischen Schullandschaft? – Dieses Dossier filtert die wichtigsten Ereignisse und liefert Hintergründe und Analysen. mehr


 

E-Shop

E-Shop

Knabenchor Hannover und Mädchenchor Hannover singen die "Carmina Burana".
weiter zum Artikel