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Wieder 23,5 Stunden Unterrichtszeit für Gymnasiallehrer

Beschluss im Landtag Wieder 23,5 Stunden Unterrichtszeit für Gymnasiallehrer

Gymnasiallehrer in Niedersachsen müssen nicht 24,5 Stunden pro Woche arbeiten. Nach der erfolgreichen Klage niedersächsischer Gymnasiallehrer gegen ihre erhöhte Unterrichtsverpflichtung hat die Landesregierung ihre umstrittene Arbeitszeitreform am Dienstag in einer Sitzung zurückgenommen. 

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Viele Lehrer haben mehrmals gegen die Pläne der Landesregierung zur erhöhten Unterrichtszeit demonstriert - erfolgreich.

Quelle: dpa

Hannover. Das rot-grüne Kabinett billigte auf seiner Sitzung am Dienstag in Hannover eine Verordnung, die den alten Zustand wiederherstellt. Die Unterrichtsverpflichtung soll wieder von 24,5 auf 23,5 Stunden sinken. Die Richter des niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts in Lüneburg hatten am 9. Juni die vor einem Jahr verordnete zusätzliche Unterrichtsstunde für Gymnasiallehrer für verfassungswidrig erklärt. Das Urteil hatte massive Folgen für die Landespolitik und machte die Einstellung hunderter Lehrer nötig.

Die nun im Schuljahr 2014/2015 zu viel geleisteten Stunden sollen rückwirkend einem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben werden, das im Regelfall frühestens im Schuljahr 2016/2017 durch Freizeit oder Geld ausgeglichen werden kann. Im kommenden Schuljahr sind die betroffenen Lehrer zudem aufgerufen, auf freiwilliger Basis eine zusätzliche Unterrichtsstunde pro Woche zu erteilen, die ihnen ebenfalls gutgeschrieben würde. Die Regelungen wurden vergangene Woche von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) sowie den schulpolitischen Verbänden und Gewerkschaften erarbeitet. Der Entwurf geht nun zunächst in die Verbandsanhörung.

dpa

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