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Kampfmittelbeseitigungsdienst in Niedersachsen bleibt staatlich

Keine Privatisierung Kampfmittelbeseitigungsdienst in Niedersachsen bleibt staatlich

Bomben-Räumung wird in Niedersachsen keine Privatsache. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) bleibt entgegen ursprünglicher Pläne in Landeshand und wird nicht privatisiert. Das geht aus einer Antwort von Innenminister Uwe Schünemann (CDU) auf eine Landtagsanfrage hervor.

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Die SPD-Landtagsfraktion und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßten das Abrücken Schünemanns von den Privatisierungs-Plänen.

Quelle: dpa

Hannover. Der KBD wird nach der am Freitag veröffentlichten Antwort dem Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung Niedersachsen (LGLN) angegliedert. Bislang gehörten die gut 40 KBD-Beschäftigten zur Zentralen Polizeidirektion. Die SPD-Landtagsfraktion und die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßten das Abrücken Schünemanns von den Privatisierungs-Plänen.

Das LGLN, das den Kampfmittelräumern schon jetzt technische Unterstützung leistet, soll künftig auch die Luftbilder der Weltkriegs-Alliierten zum Auffinden von Blindgängern auswerten. Die Entschärfung, der Transport und die Zwischenlagerung von Kampfmitteln bleiben nach Angaben des Innenministeriums weiterhin Aufgabe der KBD und damit des Landes. Für ergänzende Arbeiten sollen allerdings stärker als bisher Fachfirmen hinzugezogen werden.

Die SPD-Landtagsfraktion appellierte an Innenminister Schünemann, die Kommunen im Zusammenhang mit der Räumung von Kampfmitteln nicht mit zusätzlichen Kosten zu belegen. Es solle angesichts der kommunalen Finanzsituation bei einer kostenlosen Unterstützung durch den KBD bleiben.

frx/dpa

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