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McAllister gibt CDU-Landesvorsitz ab

Keine Kandidatur McAllister gibt CDU-Landesvorsitz ab

Die niedersächsische CDU wird sich im November einen neuen Landesvorsitzenden suchen müssen. Der Europaabgeordnete und frühere niedersächsische Ministerpräsident David McAllister bestätigte der HAZ, dass er bei der nächsten Vorsitzendenwahl am 26. November nicht mehr antreten werde.

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Gibt sein Amt als Vorsitzender der CDU in Niedersachsen ab: David McAllister.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. "Ich habe den Parteigremien schon frühzeitig klargemacht, dass ich mich schrittweise aus Niedersachsen zurückziehen werde", sagte McAllister am Sonntag. Seine Zukunft liege in Europa, die Partei verzeichne wachsende Migliederzahlen und sei gut aufgestellt für die Kommunalwahl am 11. September. Wer sein Nachfolger werde, müsse nach er Kommunalwahl geklärt werden. "Da macht es Sinn mit einem neuen Gesicht aufzutreten", sagte McAllister, der im Jahr 2008 das Amt des CDU-Vorsitzenden vom damaligen Ministerpräsident Christian Wulff übernommen hatte.

Der ehemalige Ministerpräsident David McAllister saß seit 1998 für die CDU im Landtag - nun wechselt er in die Europapolitik.

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In der CDU ist es noch offen, ob künftig das Amt des Spitzenkandidaten für die Landtagswahl und das Amt des Parteichefs in eine Hand gelegt wird, oder ob es eine Doppelpitze gibt, wie es etwa zu Zeiten Ernst Albrechts und Wilfried Hasselmanns war, als Albrecht im Leineschloss regierte. Die CDU wird noch unter der Ägide McAllisters einige Parteitage abhalten. So wird sie im August in Hildesheim ein Grundsatzprogramm verabschieden. Das Verfahren für  die Kür des Spitzenkandidaten werden Präsidium und Vorstand der CDU am 16. und 17. September festlegen, fünf Tage nach der Kommunalwahl. Der Spitzenkandidat soll dann auf einem Sonderpateitag in Hameln am 20. November gewählt werden - wie auch der künftige CDU-Landesvorsitzende. Sollte es mehrere Kandidaten geben, was Beobachter derzeit eher für unwahrscheinlich halten, wäre eine Doppelspitze möglich. Als CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl Anfang 2018 wird derzeit stets der frühere Kultusminister Bernd Althusmann genannt.

 

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