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konjunkturpaket II

Knapp 19 Millionen Euro für Schultechnologie


Niedersachsens Kultusministerium hat im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets 18,9 Millionen Euro für technologische Weiterentwicklung in berufsbildenden Schulen bewilligt.

Von 135 Bewerbern seien 23 Schulen ausgewählt worden, sagte Ministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) am Montagabend in Hannover. Ausschlaggebend für die Auswahl der Schulen und die Verteilung der Gelder sei unter anderem die Anzahl von Auszubildenden, das Gesamtkonzept, bereits bestehende Technologien und die regionale Vernetzung mit Unternehmen gewesen.

„Wir gehen davon aus, dass der Großteil der Mittel noch in diesem Jahr von den Schulträgern ausgegeben werden kann“, sagte Ministeriumsabteilungsleiter Gerhard Lange. Den mit Abstand größten Betrag erhält die berufsbildende Schule Brake/Elsfleth. Dort sollen knapp 6,2 Millionen Euro in ein maritimes Rettungszentrum investiert werden. „Hier kann beispielsweise in einer Halle ein Hubschrauberabsturz simuliert werden“, sagte Lange. Angehende Schiffsmechaniker sollen so mit Rettungsübungen für ihren Einsatz an Offshore-Energieanlagen vor der Nordseeküste vertraut gemacht werden.

Zudem soll an der Schule der weltweit erste Simulator entstehen, mit dem das Beladen von Schiffen unter Schwerlast geübt werden kann. Allein für die Entwicklung dieses Simulators sind etwa 4,5 Millionen Euro vorgesehen.

Mit eher geringeren Beträgen wurden neun kleinere Projektschulen bedacht. Unter anderem für die Ausbildung im Bereich Landwirtschaft, Produktdesign, Wirtschaft und Bäckereitechnik wurden ihnen Summen zwischen 36 000 und 234 000 Euro zugewiesen.

lni

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