Mit Unverständnis haben Kirchensprecher darauf reagiert, dass sich Aygül Özkan als erste muslimische Ministerin Deutschlands bei ihrem Amtseid auf Gott bezogen hat. „Wir Christen sehen schon einen deutlichen Unterschied zwischen unserem Gott und Allah“, sagte der Sprecher der Hannoverschen Landeskirche, Johannes Neukirch, der „Bild“-Zeitung (Mittwoch). Der Sprecher des katholischen Bistums Essen, Ulrich Lota, kritisierte in „Bild“: „Theologisch sind der Gott der Christen und der Gott des Islam nicht gleichzusetzen.“
Özkan hatte Wirbel ausgelöst, weil sie sich gegen Kreuze und Kopftücher in Schulen ausgesprochen hatte. Am Dienstag legte die Deutsch-Türkin im Landtag in Hannover ihren Amtseid ab und bat dabei wie die anderen drei neuen Minister um Gottes Hilfe für ihre Arbeit. Sie schloss ihre Eidesformel mit „So wahr mir Gott helfe“. In einer Erklärung ihres Hauses hieß es, Özkan berufe sich als gläubige Muslimin „ausdrücklich auf den einen und einzigen Gott“, der dem Judentum, dem Christentum und dem Islam gemeinsam sei.
dpa

Kommentare
Vorschlag Inquisitor – 29.04.10
Vorschlag zur Veröffentlichung in BILD:..sollte man nicht auf dem Kröpke einen Scheiterhaufen errichten, auf dem Alle, die nicht an den einzig-seeligmachenden Gott glauben, täglich zum Angelusläuten unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eines Besseren belehrt werden? - Immerhin sind wir Papst! (Ich allerdings verwahre mich ausdrücklich gegen das WIR)
Eines ist den Islamisten schon gelungen: Der Import mittelalterlicher Denkungsart.
Die Kirche betrachtet die Muslime mit Hochachtung Schorse – 29.04.10
Entschuldigung der "Tippfehglerteufel" spukte. Hier noch mal richtig:Ungeachtet dessen was einige Kirchensprecher zu der von Frau Özkan benutzten Eidesformel aussagen, sollte jeder gläubige Christ und interessierter Beobachter, das zur Beurteilung heranziehen, was die katholischen Bischöfe der ganzen Welt im Zweiten Vatikanischen Konzil über das Verhältnis der katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen 1965 beschlossen haben.
Dort ist im Dokument "Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen" im Artikel 3 zu lesen:
"Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat."
Auf dem Hintergrund dieser Aussage aus dem für katholische Christen zentralen modernen Kirchendokument, die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils, wirkt es außerordentlich lächerlich, wenn jetzt medienwirksam versucht wird, es Frau Özkan anzukreiden, dass sie die Eidesformel mit "so wahr mir Gott helfe" benutzt hat.
@Türke Angela – 29.04.10
Ich stehe der CDU ja auch eher kritisch gegenüber.Der Fairness halber sollte man aber erwähnen, dass bei den Sozis auch viele rassistische Hassprediger sind; siehe Sarrazin.
Auch die de Facto Abschaffung des Asylrechtes konnten die bourgeoisen Kräfte nur zusammen mit skrupellosen Arbeiterverrätern aus der SPD erledigen.
Allerding gibt es bei den Sozis mehr Antifainitiativen.
Hoffentlich denkt die gläubige Bürgerin Özkan daran, dass die ersten Muslime auch mal Zuflucht in Medina, später auch in Äthiopien gesucht haben, wenn in ihrer Partei mal wieder einer eine Kinder statt Inder Kampagne oder so einen Dreck startet.
Die Integration bleibt auf der Strecke. Türke – 29.04.10
Korrektur:"Beginn des ersten Aktes mit dem Titel "Deutschland den Deutschen" hat soeben mit dem Eidspruch: "So war MIR Gott helfe" begonnen.... (Uraufführung im Jahre 1933)"
Die Integration bleibt auf der Strecke Türke – 29.04.10
@ Angela BredereckeDie Hasstriaden kommen von der CDU!
Die Reaktionen auf die sachlichen Äußerungen der neuen Sozialministerin zeigen offen die bisher latente und tiefverwurzelte Fremdenfeindlichkeit der CDU!
Statt das überfällige Thema sachlich zu diskutieren, überbieten sich die sog. Parteifreunde mit diffamierenden Äußerungen.
Wie der "Spiegel-Online" am 26.04.2010:
"Mit solchen Reaktionen entlarvt die Union sich selbst:
Die Ernennung Özkans ist eine Mogelpackung. Die Parteioberen wollen Özkan benutzen, um neue Wählerschichten in Großstädten zu erschließen. Eine Migrantin als Ministerin soll außerdem Andockpunkte für mögliche Bündnisse mit den Grünen schaffen. Nicht umsonst erklärte Grünen-Chef Cem Özdemir am Wochenende: "Es gibt zwei Parteien in Deutschland, die sich ernsthaft für die Migranten in Deutschland einsetzen. Die einen sind die Grünen, die andere Partei ist die CDU."
"Wir werden viel Freude haben mit Frau Özkan", sagte Wulff in einem Interview. Dem kann man nur noch zustimmen, nachdem die muslimische Migrantin standesgerecht einen "Maulkorb" verpasst bekommen hat, indem sie sich entschuldigt hat.
Die Ministerin hat somit die Rolle der Marionettenfigur akzeptiert und wir können uns in diesem Sinne auf die zukünftige "Polit-Show" in Niedersachsen freuen.
Beginn der ersten Aktes mit dem Titel "Deutschland den Deutschen" hat soeben mit dem Eidspruch:" So war Gott helfe" begonnen.... (Uraufführung im Jahre 1933)
Ist Sozialministerin überhaupt integrierbar? Ist sie!!! Angela Brederecke – 29.04.10
@ TürkeWenn die nicht als Alibi für "multikulturelle" und "demokratische" Abschiebungen genutzt werden soll, finde ich es eigentlich sehr gut, dass die Bürgerin Aygül Özkan Ministerin geworden ist.
Mit Hasstriaden aus der rechten Ecke war da durchaus zu rechnen.
Dem steuern die etablierten Religionsgemeinschaften aber entgegen.
Die Bürger Hermann Barth, Hans Jochen Jaschke und Michael Fürst haben sich in ihrer Eigenschaft als Funktionäre ihrer jeweiligen Religionsgemeinschaften von dieser üblen Hossenfelder Hasstheologie die Neukirch und Ulrich da zum Ausdruck gebracht haben eindeutig distanziert.
Vorwärts, für eine antifaschistische und demokratische Neuorientierung unseres Landes!
Die Kirche betrachtet die Muslime mit Hochachtung Schorse – 29.04.10
Ungeachtet dessen was einige Kirchensprecher zur der von Frau Özkan benutzten Eidesformel aussagen, sollte jeder gläubige Christ und interessierter Beobachter, das zur Beurteilung heranziehen, was die katholischen Bischöfe der ganzen Welt im Zweiten Vatikanischen Konzil über das Verhältnis der katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen 1965 beschlossen haben.Dort ist im Dokument "Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen" im Artikel 3 zu lesen:
"Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienenden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat."
Auf dem Hintergrund dieser Aussage aus dem für katholische Christen zentralen modernen Kirchendokument, die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Domizils, wirkt es außerordentlich lächerlich, wenn jetzt medienwirksam versucht wird, es Frau Özkan anzukreiden, dass sie die Eidesformel mit "so wahr mir Gott helfe" benutzt hat.
Lächerlich Agnostiker – 29.04.10
Wird jetz auch der Stab über mir gebrochen, weil ich öfters die FloskelGOTT-SEI-DANK gebrauche, obwohl ich bekennender Atheist bin?
...aber tolerant genug, zu hoffen, dass der Dame IHR Gott hilft.
In welchem Jahrhundert lebe ich eigentlich ??
Ist Sozialministerin überhaupt integrierbar? Türke – 29.04.10
Frau Özkan kann tun was sie will, sie wird NIE in dieser Gesellschaft integriert sein. Erst recht nicht in der CDU!Egal ob sie einen deutschen Pass hat oder erfolgreiche Managerin u. Juristin ist, sie ist und bleibt eine Türkin.
Bezeichnungen wie "muslimische Migrantin" - "Türkischstämmige Muslima" - "muslimisch Sozialministerin" beweisen, dass man krampfhaft vermeiden will, sie als eine DEUTSCHE Sozialministerin zu nennen. Das ist ja auch alles richtig! Denn sie ist nun einmal nur die Tochter von türkischen Gastarbeitern und nicht von "Wehrmachts-Veteranen" oder von Mitgliedern der kath. "Knabenlutscher-Vereins".
Die Diskussion um diese Person zeigt das Verständnis der dt. Gesellschft und der Politik von dem Begriff "Integration", nämlich "Assimilation".
Das perfekte Beherrschen der deutschen Sprache ist ihr hierbei auch nicht hilfreich!
Verkehrte Welt Rubber Duck – 28.04.10
Tja, liebe Frau Özkan, Politik ist halt nicht so einfach. Will man dem Grundgesetz und dem Verfassungsgericht nachkommen verscherzt man sich die CDU, schwört man auf Gott verscherzt man sich die Kirche.Lächerlich-peinlich-religiös! Der Provinzler – 28.04.10
Zwar steht es Berufsreligiösen aller Glaubensrichtungen frei über die "Natur&Wesen" ihrer höchsten Bezugobjekte zu spekulieren und dieses auch, obwohl unerbeten- heraus zuposaunnen. Aber ebenso kann Frau Özkan eine Eidesformel wählen, die ihr gefällt oder die sie für sinnvoll hält- sofern diese nicht kompletter Nonsens ist.Ich wünsche ihr -Inshallah / so Gott will- zumindest viel Erfolg in ihrer neuen Tätigkeit. Und ich freue mich, dass in unserem Land für begabte Menschen Karrieren wie die ihre möglich sind.
PS: Da mein letzer Post, der die wohlwollenden Aussagen der HAZ zur Burka/Tschadorfrage in Frankreich polemisch kritisiert hat- gelöscht wurde, stelle ich das Kommentieren hiermit ein.
Farewell
Nathan der Weise EX-Sophienschülerin – 28.04.10
G.E. Lessing hätte seinen "Spaß" gehabt...Nicht angekommen! sapmi – 28.04.10
Richtig Benni mit i, ist man in Deutschland als Deutsche angekommen, bedarf es einer solchen Äußerungen nicht. Aber sie kam wohl eben so wenig an, wie meine Nachbarn (Libanon/Türkei), welche wohl, aus nachvollziehbarem Grunde (!), die Deutsche Staatsangehörigkeit annahmen; doch werden sie zu einem Strassenfest eingeladen, mit der Begründung ablehnen, "es sind ja nur Deutsche dort"! Es ist unmöglich, und da erhebe ich keine Vorwürfe, seine Herkunft abzulegen, wie man eine Jacke ablegt. Diese Frau ist wohl in Deutschland geboren, sie absolvierte hier ihre Ausbildung, doch sie wird immer Türkin sein und bleiben. Sie kennt unsere Kultur nur aus der Betrachtung von aussen, und deshalb wird sie unsere Kultur stets als fremd empfinden. Und so etwas verträgt sich nicht mit dem Amt einer Ministerin, allenfalls z.B. mit jenem einer Beauftragten für Integration. Wulff tat mit der Berufung dieser Frau weder sich noch dem Lande Niedersachsen noch der CDU einen Gefallen. Und es grenzt an eine Schande, im eigenen Lande keine geeigneten Personen für 2 Ministerämter gefunden zu haben. Bei der Wissenschaftsministerin ist wenistens (neutraler) Sachverstand vorhanden, bei der Sozialministerin nicht einmal Neutralität! Ich für meinen Teil werde diesem Wulff und seiner Partei künftig generell eine Absage erteilen.Eid benni mit i – 28.04.10
“Wir brauchen an unseren Gerichten dringend mehr Richter mit Migrationshintergrund. Damit die Betroffen auch sehen, hier entscheidet nicht eine fremde Autorität, sondern wir gehören da auch zu”, sagte die neue Sozialministerin Niedersachsens. Und das regt mich viel mehr auf als diese Kruzifixsache; denn es beweist, dass sie uns als fremd empfindet. Wie kann sie dann unsere Ministerin sein?Außerdem ist sie im Gegensatz zur Poltik von Angela Merkel nicht für eine privilegierte Partnerschaft der Türkei mit der EU, sondern für ergebnisoffene Verhandlungen über den Vollbeitritt. Also ist sie eine Türkeilobbyistin. Darüber sollten wir uns aufregen, nicht über diese Kruzifixsache.
Allesamt Falschspieler, ... sapmi – 28.04.10
... welche für das Kruzifixverbot eintreten. Es sei denn, diese Herrschaften träten ebenso für die Abschaffung der kichlichen Feiertage ein. Und es wäre nur Konsequent, das Bundesverfassungsgericht sähe in christlichen Feiertagen auch einen Verstoß gegen Art. 4 Abs. 1 GG. "Es ist doch ein Unding, christlicher Feiertage wegen das Bruttosozialprodukt und die Gewinne der Unternehmen zu schmälern! Und es ist ein Unding, Kirchenfernen an diesen Feiertagen und an Sonntagen die Arbeit und das Krach machen zu verbieten, und es ist keineswegs mit Art. 4 Abs.1 GG vereinbar, Ungläubige während der Adventszeit mit "Oh du fröhliche ..." zu berieseln." Also, Ihr Verfechter des Spruches des Hohen Gerichtes, fühlt Euch durch die Berieselung mit Weihnachtsliedern während der Adventszeit im öffentlichem Raume belästigt, in Eurer weltanschaulichen Selbstbestimmung beeinträchtigt, und nichts wie ran, an die Abschaffung von Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten; und ran an den Sonntag als Tag der Ruhe! Oder habt Ihr nur dort ne große Klappe, wo es Euch selbst nicht weh tut? Ich jedenfalls erfreue mich sowohl an der Adventszeit samt dezenter "Berieselung" mit Weihnachtsliedern als auch an den genannten CHRISTLICHEN Feiertagen und an dem Schutze des CHRISTLICHEN Sonntags. Und deshalb störte mich ein schlichtes Kreuz in einem Klassenzimmer eben auch nicht, wissend, dass es ganz gewiss entfernt wird, wenn dies auch nur von einem Schüler oder dessen Eltern begehrt wird.Und noch etwas zu der neu gekürten Ministerin: Um ihrer Karriere wegen und um eines Amtes willen verkaufte sie ihre Seele!
Gottesbilder Franz Richter – 28.04.10
Da finde ich die Hindus lieber ehrlicher. Die glauben auch, dass es nur e i n e n Gott gibt, den man aber nicht in e i n e m Bild, einem Gottesbild, erfassen kann. Deshalb lehren sie auf der einen Seite Meditation, d.h. die "bildlose Schau" der Mystiker, auf der anderen Seite lassen sie viele Bilder zu, z.B. auch Gott in einer weiblichen Gestalt (Devi).Was die kirchlichen Kommentatoren da von sich geben, grenzt schon an Pharisäertum. Schon die evangelischen und die katholischen Christen haben ja nicht den gleichen Gott bzw. nicht den gleichen Zugang zu Gott. Wahrscheinlich haben sie gar keinen Zugang. Sonst wären sie ja wieder vereint und würden nicht über den Zugang streiten....
Verfluchte Kirche ich – 28.04.10
Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht. Bitte beachten Sie unsere Nutzungsbedingungen unter: www.haz.de/nutzungsbedingungenGott, Allah, Jehova Gläubige Kristin – 28.04.10
Also, das verstehe ich wirklich nicht! Es ist doch Haarspalterei, davon zu sprechen, dass der Gott der Muslime vielleicht in des Schriften nicht exakt so erscheint, wie wir Christen ihn verstehen (sollen). Völlig überflüssige Haarspalterei und enttäuschend von der Landeskirche, dass sie meint, das "so wahr mit Gott helfe" auf diese Weise zu kommentieren. Ich als gläubiger Mensch weiß, dass die Formel den EINEN Gott (eben den der Juden, Christen und Muslime) um seine Hilfe und seinen Segen bittet. Wenn Frau Özcan das wichtig ist, soll sie es natürlich genau so tun wie ein Christ. Basta.Die Kirche hat kein Copyright auf Andy L. – 28.04.10
Ist ja oberpeinlich, so eine an den Haaren herbeigezogene Kritik! "Allah" ist die wörtliche Übersetzung von "Gott". Also kann Özkan als Muslima problemlos auf Gott schwören. Schließlich steht nirgendwo, ob es sich um den Gott des evangelischen, katholischen, oder des islamischen Glaubens handelt. Und wahrscheinlich geht es auch gar nicht darum, sondern die Kirche will "hintenrum" ihr Mißfallen über die Berufung einer Muslima in dieses wichtige Amt kundtun. Die Kritiker sollten sich schämen über diese Heuchelei!Folgen des zukünftigen Schwarzsehens & -wählens Alter-naiv – 28.04.10
JS schrieb: “So langsam aber sicher kommt mir doch der Gedanke dass der eine oder andere Teil gar nicht an Integration interessiert ist!Pfui Teufel.“
Genau so ist es, Amen!
Noch immer haben es rückständige Parteimitglieder, angeblich gute Christen und Unionswähler offenbar nicht begriffen, dass die Zukunft ohne Fremde oder Eingewanderte arg an ihre eigene Rentenversorgung gehen wird. Die Finanzkrise zeigte zudem, dass selbst private Altersversorgungen dahinschmelzen wie Schnee von gestern.
Es wird Zeit, das zu kapieren, sich für eine gute Integration und Solidarität mit Mitmenschen einzusetzen, auch wenn sie aus anderen Kulturkreisen stammen.
Die CDU ist offenbar wirklich nicht reif für zukunftsfähige Richtungsänderungen, weil sie es versäumt hat, den einen oder anderen Unionswähler genügend aufzuklären und mitzunehmen. Nun buhlt sie weiter um reaktionäre Wählerstimmen, womit sich auch die Partei selbst nicht wesentlich zukunftsfähig weiterentwickeln kann und wird.
Am Ende werden diese Unionswähler - neben den Wähler aus dem rechten Spektrum - die Looser sein, es hilft nichts. Alternative für jene, die weitaus aufgeschlossener und zukunftsorientierter sind: Mal etwas anderes wählen, als braun-schwarz.
monopol reckless68 – 28.04.10
Kirche und die Partiene mit dem großen C im Namen haben nunmal das Exklusivrecht zu bestimmen wer an welchen Gott glauben darf. Der normale Gläubige darf sich doch nicht heraus nehmen selbst zu bestimmen auf welchen Gott er sich bezieht. Sollte die CDU mit der Ernennung von Frau Özkan hoffen im muslimischen Mittelstand und unter höher gebildeten Migranten Punkte zu sammeln, sollten die Glaubens-brüder und -schwestern an diese Tage und die Behandlung von Frau Özkan zurück denken. Integration ist eine Sache zu der zwei Seiten gehören!Fundamentalismus Benno – 28.04.10
Falls sich irgendjemand noch die Frage stellt, weshalb es Religionskriege und Glaubenskriege gibt, der muss sich nur die Einlassungen der Kirchensprecher in Deutschlands einzigartiger BLÖD-„Zeitung“ zu Gemüte führen.Ich habe eine derartige Schützengrabenmentalität um den „einzigen Gott“ bisher immer nur in Nordirland oder in der „Dritten Welt“ vermutet. Jetzt wird er auch in Deutschland in schöner Offenheit heraus schwadroniert.
Falls sich irgendjemand noch die Frage stellte, weshalb so viele Menschen und das mit zunehmender Tendenz die Kirche verlassen: siehe oben!!!
Die spinnen die Kirchenmenschen JS – 28.04.10
So langsam aber sicher kommt mir doch der Gedanke dass der eine oder andere Teil gar nicht an Integration interessiert ist!Pfui Teufel.
Gute Frage Stier – 28.04.10
„Welchen Gott meinten Sie Frau Özkan?“ fragt BILD. Die Frage sollte man der CDU stellen. Denn nur wer an einen personifizierten Gott glaubt, darf sich Christ nennen. Und da es sich auch bei den Christdemokraten – und seien sie noch so erdverwachsen – herumgesprochen haben sollte, dass die Person Gott nicht existiert, handelt es sich bei der Gottesformel um eine Phantomdiskussion. Dass viele Christdemokraten unter Phantomschmerzen leiden, ist hinlänglich bekannt. Nur wer schmerzfrei ist, hat den Kopf frei für gute Ideen. Also: Fenster auf! Frische Luft rein! Mit der Unwissenheit unserer Vorfahren ist kein Staat zu machen.Gott tesa – 28.04.10
Der christliche Gott des alten Testaments ist Jehova. Nach Vielgötterei folgte also der Glaube an den einen Gott. Es kann dann nur den einen geben. In der menschlichen Auslegung und Projektion von Eigenschaften bestehen naheliegenderweise Unterschiede. Auch Jesus versuchte, diesem Gott ein anderes Antlitz zu geben. Ansonsten wie im Vorkommentar von ... gesagt: "Gott" ist ein allgemeiner Ausdruck.HAZjagd auf Özkan geht weiter Gottlieb – 28.04.10
Wieso kann Frau Özkan keinen Eid im Namen Gottes leisten? Sie glaubt doch offensichtlich an einen Gott und ist gläubig. Wer den Koran kennt, weiß, dass es sich um den einzigen handelt und um denselben, den ihr jetzt CDU-Kreise absprechen wollen, obwohl sie selbst an ihn glauben, weil sie eben nur die Bibel halbwegs zu kennen glauben. Auch die Muslime glauben an einen einzigen Gott. Unwissen zieht Unbill nach sich.Wenn die zurückgepfiffene Ministerin gedacht hat, dass sie als Migrantin in CDU-Kreisen mit einem Fehlerbekenntnis nebst Entschuldigung wie beispielsweise ihr Chef, Herr Wulff in seiner Flugticketaffäre davonkommen wird und dann Ruhe ist, dann hat sie sich geirrt.
Es geht weiter mit Hetze und Diffamierung dieser sympathischen verfassungsgetreuen Migrantin, bis gänzlich offenbar wird, dass die CDU noch nicht reif ist für Politiker mit Migrationshintergrund in Entscheiderpositionen. Dabei wird auch eine geradlinige Persönlichkeit gerne mal verheizt.
Komisch ... – 28.04.10
Wenn man sich überlegt, dass Gott eine Universelle Bezeichnung ist wird ja wohl jeder Gläubige diesen Gottesbezug verwenden dürfen, egal welcher Gott konkret verwendet wird. deshalb heißt es ja auch in der vorgegebenen Fassung "So wahr mir Gott helfe" und nicht "So wahr mir der dreieinige christliche Gott helfe".Letzteres wäre nämlich Diskriminierung anderer Glaubensgemeinschaften.
Also bitte den Ball flach halten.