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Bildung

Kultusminister für einheitlichere Lehrerausbildung


In den Kernfächern ist es den Kultusministern weitestgehend gelungen, eine bundesweite Vergleichbarkeit bei der Lehrerausbildung zu schaffen. „Darüber hinaus könnte eine bundesweit einheitlichere Lehrerfortbildung möglich sein“, betonte Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann.
Für einheitlichere Lehrerausblidung: Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann.

Für einheitlichere Lehrerausblidung: Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann.

© dpa

Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann hält an der Länderhoheit bei der Bildung fest, ist für eine einheitlichere Lehrerausbildung in Deutschland aber offen. „Darüber ließe sich reden“, sagte der CDU-Politiker der Nachrichtenagentur dpa in Hannover. Es sei den Kultusministern seit 2006 bereits gelungen, in den Kernfächern weitestgehend eine bundesweite Vergleichbarkeit zu schaffen.

„Darüber hinaus könnte eine bundesweit einheitlichere Lehrerfortbildung möglich sein oder aber eine Verständigung darüber, was die notwendigen Inhalte der Zukunft sind und wo sich die Länder noch besser abstimmen könnten“, erklärte Althusmann.

Im Zuge von Schulstudien mit stark differierenden Länderergebnissen werden immer wieder Forderungen nach einer Vereinheitlichung der Schulbildung laut. Die Länderhoheit generell aufzuheben, sei jedoch der falsche Weg, sagte Althusmann. „Unser Bildungsföderalismus ist meines Erachtens auch eine Stärke des deutschen Bildungssystems.“ So könnten die Länder „eigene Akzente setzen“.

Für Niedersachsen will Althusmann noch in diesem Jahr ein Konzept für die künftige Schulstruktur vorlegen. Für die Beratungen in einer Arbeitsgruppe mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände gebe es nur ein enges Zeitfenster, weil in Wahlkampfzeiten unideologische Debatten über Schule kaum möglich seien, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Althusmann sprach sich dafür aus, die wegen des demografischen Wandels notwendige Anpassung der Schulstrukturen auf eine breite politische Basis zu stellen. „Wir sind für jeden klugen Vorschlag auch von der Opposition dankbar, solange wir uns nicht in Einheitsschul-Debatten verkämpfen“, betonte der CDU-Politiker. Offen ließ er, ob die die Vorgaben für die Einrichtung von Gesamtschulen gelockert werden könnten.

dpa

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  • Liebr Bernd Sachmal – 04.08.10
    als studierter Diplom-Pädagoge an der Bundeswehr Uni, solltest du eigentlich darauf drängen, die unselige Kulturhoheit der Bundesländer zur Disposition zu stellen. Ok dein Job wäre dann weg, aber es gibt noch andere für dich... z.B. Bundesvize der CDU Nds.

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