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Niedersachsen Land will 2016 den Mietanstieg bremsen
Nachrichten Politik Niedersachsen Land will 2016 den Mietanstieg bremsen
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00:20 13.12.2015
Von Michael B. Berger
Umkämpft: Der Mietmarkt in Niedersachsen. Quelle: dpa
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Hannover

Mieter in Städten wie Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück, Göttingen, Wolfsburg, Lüneburg und Langenhagen müssen deutlich mehr zahlen als anderswo in Niedersachsen. Diese Städte werden in der neuesten Analyse der N-Bank zum Wohnungsmarkt genannt, die dem Land die Datenbasis für die Regulierung liefert. Doch auch kleinere Kommunen wie Vechta, Leer, Buxtehude und Buchholz in der Nordheide zählen in dem sehr differenzierten Wohnungsmarkt Niedersachsens zu den teuren Pflastern. „Bis Anfang März erwarten wir eine Stellungnahme der Kommunen“, sagt Uwe Hildebrandt, Sprecher des Sozialministeriums. Die Mietpreisbremse werde dann per Verordnung und Kabinettsbeschluss im ersten Halbjahr 2016 umgesetzt. Wenn sie greift, dürfen Wohnungseigentümer in den festgelegten Gebieten bei Neuvermietungen höchstens 10 Prozent mehr als den ortsüblichen Preis verlangen.

Zu den Problemgebieten zählen laut N-Bank-Bericht auch die ostfriesischen Inseln, weil Bauland knapp ist und die Miethaushalte nicht einfach ins Umland ausweichen können. Wohnraum ist dort auch wegen des touristischen Bedarfs knapp, ebenso wie in der Küstenregion am Festland.

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