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Land will Gelder für Krippenausbau doch nicht kürzen

Fördergelder Land will Gelder für Krippenausbau doch nicht kürzen

Nach Protesten der kommunalen Spitzenverbände rückt die Landesregierung von ihrem Plan ab, den Kommunen künftig weniger Fördergeld für den Bau neuer Krippenplätze zu zahlen. Es soll bei der alten Förderung von 12000 Euro pro Krippenplatz und 4000 Euro für einen Platz in der Tagespflege bleiben, teilt Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) mit.

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Quelle: dpa

Hannover. Niedersachsen kürzt doch nicht beim Krippenausbau. Es soll bei der alten Förderung von 12000 Euro pro Krippenplatz und 4000 Euro für einen Platz in der Tagespflege bleiben, teilt Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) mit.

Gerade in den vergangenen Tagen sei deutlich geworden, dass es bei den Kommunen andere Erwartungshaltungen gebe. Ursprünglich sah eine neue Richtlinie vor, dass das Land den Kommunen künftig 9500 Euro statt wie bislang 12.000 Euro Fördergeld für jeden neuen Krippenplatz zahlt. Für neue Plätze in der Kindertagespflege soll sich der Satz von bislang 4000 Euro auf 2500 Euro verringern. Begründet wurde dies mit gestiegenen Geburtenraten und einem entsprechend höheren Bedarf an Plätzen.

Dagegen hatte es massiven Protest bei Kommunen und Opposition gegeben, die Pläne der Kultusministerin hatten hinter den Kulissen zudem einen handfesten Koalitionskrach zwischen Rot-Grün ausgelöst. Nicht nur von den Grünen, auch aus der eigenen Fraktion hatte Heiligenstadt heftigen Gegenwind bekommen.

Die Krippen-Zuschüsse sind Bundesmittel, die das Land an die Kommunen nur weiterleitet. „Wir haben in den vergangenen Tagen zugehört und viele Anregungen unserer kommunalen Partner berücksichtgt“, betonte Heiligenstadt.  Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region Hannover, sagte zu der Kehrtwende: „Das ist eine gute Nachricht.“          

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