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Neue Abhörzentrale am Waterlooplatz in Hannover

Plan des Landeskriminalamts Neue Abhörzentrale am Waterlooplatz in Hannover

Hannover wird in naher Zukunft zu einem Zentrum für Abhörspezialisten. Im Landeskriminalamt (LKA) soll im Jahr 2020 ein Rechenzentrum entstehen, das die gesamte Telefonüberwachung der norddeutschen Küstenländer übernehmen wird. „Das wird ein Vorzeigeprojekt“, sagte LKA-Chef Uwe Kolmey der HAZ.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Hannover. Das Land Niedersachsen wird eine ganze Menge in das Projekt investieren müssen, das an der LKA-Zentrale am hannoverschen Waterlooplatz entstehen soll. Dem Vernehmen nach wird Niedersachsen zwischen 2017 und 2020 mehr als 18 Millionen Euro für die Anschaffung der technischen Anlagen ausgeben müssen. Allerdings tritt das Land für diese Kosten nur in Vorleistung, da sich an dem Projekt noch die Länder Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern beteiligen werden. Deshalb wird es nötig sein, einen eigenen Staatsvertrag zu unterzeichnen. Bislang haben die Länder eigene Überwachungsabteilungen, die nach Inbetriebnahme der neuen Abhörzentrale allerdings überflüssig werden.

Die Zentralisierung der Telefonüberwachung war bereits Ende 2010 von der Innenministerkonferenz der norddeutschen Küstenländer beschlossen worden. Das neue Dienstleistungszentrum soll die Aufklärung schwerwiegender Straftaten verbessern. „Da braucht man technisch schon eine Menge, um mithalten zu können“, heißt es beim LKA.

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