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Landkreis-Fusion tritt in Kraft

Südniedersachsen Landkreis-Fusion tritt in Kraft

Mit einer Feierstunde in Osterode ist am Dienstag die Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode vollzogen worden. Es ist der erste Zusammenschluss zweier Landkreise in Niedersachsen seit der Gebietsreform in den 1970er Jahren. Die Fusion soll die beiden Landkreise "zukunftsfähig" machen.

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Osterode. Mit einer Feierstunde in Osterode ist am Dienstag die Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode vollzogen worden. Der neue Landkreis gehört mit einer Fläche von rund 1750 Quadratkilometern und etwa 320 000 Einwohnern zu den größten Kreisen in Niedersachsen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bezeichnete die Fusion der Landkreise mit Blick auf den Bevölkerungsrückgang in der Region als eine Entscheidung der Vernunft. Mit dem freiwilligen Zusammenschluss könne der neue Landkreis seine Zukunftsfähigkeit dauerhaft erhalten, sagte Weil während der Feierstunde in Osterode.

Hätte es keinen Zusammenschluss gegeben, wäre die Verwaltung wegen der sinkenden finanziellen und personellen Ausstattung absehbar an ihre Grenze gekommen. Das Land Niedersachsen unterstützt den Zusammenschluss mit Entschuldungshilfen von 80 Millionen Euro. 45 Millionen Euro bekam der Altkreis Osterode, 35 Millionen Euro der bisherige Kreis Göttingen. Im Gegenzug muss der neue Großkreis zehn Jahre lang ausgeglichene Haushalte vorlegen. Die Fusion soll die beiden Landkreise vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zukunftsfähig machen.

dpa

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