„Jetzt können wir uns inhaltlich neu positionieren - mit einem Führungspersonal, dass auch über den Wahltag 2013 hinaus Verantwortung übernehmen will: mit einem neuen Vorsitzendem, einem neuen Vorstand und einem neuen Präsidium“, sagte Lies der Oldenburger „Nordwest-Zeitung“ (Dienstagausgabe). Dazu gehöre auch die Landtagsfraktion. „Ja, auch in der Fraktion wird es einen Diskussionsprozess geben müssen, wie sich die Fraktion für die Landtagswahl 2013 aufstellt“, sagte der Kandidat für die Duin-Nachfolge.
Der künftige SPD-Landes- sowie der Fraktionschef müssten sich in Zukunft „noch stärker öffnen und mehr Präsenz zeigen“, sagte Lies:
„Nichts ist erfolgreicher, als das persönliche Gespräch mit den Bürgern.“
Neben Lies geht der Landtagsabgeordnete Stefan Schostok, Chef des SPD-Bezirks Hannover, ins Rennen um die Nachfolge Duins. Die Wahlen für den Fraktionsvorstand stehen im September an. Es gilt als fraglich, ob Fraktionschef Wolfgang Jüttner wieder für die Fraktionsspitze antritt.
lni

Kommentare
Ich bin dafür kktrans – 10.02.10
Lieber Opa Harry,ich möchte beipflichten und korrigieren- "Ein SEHR guter Tag für Deutschland"
SPD r.body – 10.02.10
Für wie bescheuert hält die SPD den Wähler? Nur durch das auswechseln alter Apparatschik`s gegen neue alte Apparatschik`s werden die Sozis keinen Blumentopf gewinnen. "Und das ist auch gut so"!Ich bin dafür Opa Harry – 09.02.10
Jawohl,Jüttner weg. Jetzt müssen nur noch Andrea Nahles und Sigmar Gabriel verschwinden, und schon ist der Weg für Helmut Schmidt frei. Helmut Schmidt heißt die Zukunft der SPD.Heute wurde Herrn Schröder ja ein Zeugnis vom BVerfG in Karlsruhe ausgestellt, Note: ungenügend. Ein guter Tag für Deutschland.
SPD muss sich erneuern Nordlicht – 09.02.10
Die SPD in Niedersachsen ist total verbraucht. Obwohl die Landesregierung im Bereich der Schulpolitik, der Umweltpolitik und vieler Einzelfragen deutliche Angriffsflächen liefert, gelingt es der SPD nicht, diese Regierung ernsthaft in Gefahr zu bringen. Zu oft wird sie mit ihrer eigenen Regierungszeit in Verbindung gebracht, zu groß sind die Schatten der Vergangenheit. Am Beispiel der Asse kann man die Verstrickung des früheren Umweltministers Jüttner deutlich sehen. Gleiches gilt für das Thema Unterrichtsversorgung. Auch hier haben viele Eltern noch die katastrophale Situation unter der SPD-Alleinregierung in Erinnerung.Solange Jüttner den Weg für einen personellen Neuanfang nicht freimacht, wird die SPD auch bei der kommenden Wahl als mangelhafte Alternative wahrgenommen. Jüttner, Bartling & Co führen immer noch die Schlachten von Gestern. Was fehlt ist eine neue Truppe, die mit neuen Gesichtern und Inhalten für einen glaubhaften Neuanfang steht. Eine neue Formation, die Bezirksdenken überwindet und dem Anderen auch einmal etwas gönnt. Dann könnte es auch mal wieder spannend werden in Niedersachsen, denn wenn man sich Wulff einmal wegdenkt, ist die Personalsituation der jetzigen Regierung auch nicht gerade berauschend…