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Mehr Flüchtlingskinder an Niedersachsens Schulen

Bildung Mehr Flüchtlingskinder an Niedersachsens Schulen

Seit Mitte März sind etwa 17.100 Schüler ohne oder nur mit geringen Deutschkenntnissen neu an niedersächsische Schulen gekommen. Die meisten von ihnen seien wahrscheinlich Flüchtlingskinder, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Mittwochabend in Hannover.

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Die Zahl der Flüchtlingskinder an Niedersachsens Schulen ist gestiegen.

Quelle: dpa

Hannover. Zwischen Mitte September und Mitte November erhöhte sich die Zahl der Neuankömmlinge in den Schulen um etwa 1750. Der vergleichsweise geringe Anstieg sei vermutlich darauf zurückzuführen, dass viele Familien noch in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Notunterkünften leben, in denen noch keine Schulpflicht herrscht, sagte die SPD-Politikerin.

Für die Integration von Flüchtlingskindern will das Ministerium im Haushaltsjahr 2016 rund 85,5 Millionen Euro mehr zur Verfügung stellen. Zum Februar 2016 wurden 400 zusätzliche Lehrerstellen für die Sprachförderung ausgeschrieben. Darüber hinaus werden zeitlich befristete Verträge angeboten. Für diese hätten sich bereits 1400 Interessenten beworben, sagte Heiligenstadt. Unter den Bewerbern seien Referendare, Seiteneinsteiger und auch 350 pensionierte Lehrkräfte. "Das freut uns ganz besonders", betonte die Ministerin.

dpa

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Förderung für Flüchtlinge
Die pensionierten Lehrer sollen von Februar an in den Schulen helfen.

Das niedersächsische Kultusministerium bittet landesweit rund 17.000 pensionierte Lehrer, bei der Sprachförderung von Flüchtlingskindern zu helfen. Die zusätzlichen Lehrkräfte werden vor allem in Deutsch und im Fremdsprachunterricht benötigt, wie Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Dienstag mitteilte.

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