Dies sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit Milchbauern und Vertretern von Molkereien und Einzelhandel auf einem landwirtschaftlichen Gehöft in Ritterhude bei Bremen.
Merkel betonte, die Lage für die Milchbauern sei „extrem ernst“. Notwendig seien Wirtschaftsprogramme, aber auch ein allgemeines Umdenken im Umgang mit Lebensmitteln. „Unsere Lebensmittel müssen uns etwas wert sein“, sagte die Bundeskanzlerin.
Auf dem kurzfristig anberaumten Treffen wollte sich Merkel über die angespannte Lage auf dem Milchmarkt informieren. Zu den Teilnehmern gehörten auch Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Gerd Sonnleitner.
Deutschlands Milchbauern protestieren seit Monaten gegen den Preisverfall für Milch, der viele von ihnen in Existenznöte gebracht hat. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) fordert von Merkel, sich auf EU-Ebene für eine Flexibilisierung der Milchquotenregelung einzusetzen. Dadurch soll das Überangebot an Milch an die Nachfrage angepasst werden und so einen höheren Preis garantieren.
ddp
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Kommentare
Amen Stier – 21.05.09
Ich würde die FDP fragen. Womöglich kann man Heuschrecken für Milch begeistern.Omen Euter – 21.05.09
Aber auch umsetzen, sonst wird im Herbst die CDu/CSU gemolken!Geschenke zur Wahl Volker B. – 21.05.09
Die gute Frau hat Hilfen versprochen, nicht das der Milchpreis steigt. Ob sie die Bauern davon einlullen lassen weiss ich nicht. Ich hoffe nicht, denn dann sollten sie lieber Kartoffeln anbauen, die werden dann besonders dick.Hilfe für Milchbauern PH – 21.05.09
Dass die Milchbauern Hilfe brauchen ist schon lange klar-und da nun die CDU an Stimmen verliert trifft sie sich mit Wulff zum essen beim Bauern und verspricht schnelle Hilfe-ob sie das auch versprochen hätte,wenn dieses Jahr keine Wahlen wären-ich glaube kaum