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17:12 14.04.2014
Der Bundesratsvorsitzende und Ministerpräsident von Niedersachsen, Stephan Weil tritt nach einer Audienz in Den Haag aus dem Palast Noordeinde von König der Niederlande Willem Alexander. Quelle: dpa/Archiv
Den Haag

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat sich am Montag in Den Haag mit dem niederländischen König Willem Alexander getroffen. „Das war ein kurzes und sehr intensives Gespräch“, sagte Weil, der in seiner Rolle als amtierender Bundesratspräsident das Nachbarland für einen Tag besucht. In dem Vier-Augen-Gespräch auf Deutsch seien viele Themen angerissen worden, von den Problemen des demografischen Wandels bis zur Energiepolitik und der sinkenden Rivalität im Fußball.

Willem Alexander habe betont, dass die Niederlande und Deutschland etwa bei der Energiewende viele gemeinsame Interessen hätten, sagte Weil.

Darüber hinaus habe der König die kürzlich in Deutschland beschlossene Einführung eines Mindestlohns „als richtige Maßnahme“ gelobt. In der Vergangenheit hatte die niederländische Wirtschaft zum Teil massiv unter den niedrigen Löhnen in Deutschland gelitten.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) ist am Montag für einen Tag in die Niederlande gereist. Erster Programmpunkt der kurzen Stippvisite in seiner Funktion als Präsident des Bundesrates ist ein Treffen mit Vertretern beider Kammern des niederländischen Parlaments in Den Haag.

Zum Auftakt seiner Reise hatte Weil mit Vertretern beider Kammern des niederländischen Parlaments gesprochen. Themen seien unter anderem die Europawahl am 25. Mai und die Krise in der Ukraine gewesen. Beide Seiten hätten betont, dass der Dialog mit Kiew und Moskau noch weiter intensiviert werden müsse, sagte Weil. Mit Blick auf die EU-Wahl sei zudem betont worden, dass die Gefahr einer Überregulierung durch die EU nicht unterschätzt werden dürfe.

Am Nachmittag trifft sich Weil mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Mark Rutte. Anschließend will er eine Produktionsstätte der Firma Tennet für die Netzanbindung von Windparks in der Nordsee besuchen.

dpa

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