Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister hat die wegen einer „Mediencharta“ in die Kritik geratene Sozialministerin Aygül Özkan (beide CDU) in Schutz genommen. „Die Ministerin hat alles Notwendige und Richtige zu dem Thema gesagt“, sagte McAllister am Dienstag. Am Freitag hatte eine „Mediencharta“ zur Berichterstattung über das Thema Integration Empörung ausgelöst, Journalisten kritisierten einen Angriff auf die Pressefreiheit. Daraufhin ruderte Özkan zurück, die Charta scheint nun vom Tisch. „Die Sache ist für mich geklärt“, sagte McAllister, der zugleich Fehler des Ministeriums einräumte. Die Ministerin habe aber in der Integrationspolitik seine „volle Rückendeckung“.
dpa
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Kommentare
Giordano Geert-Martin – 30.07.10
Giordano ist unglaublich gut. Ich hoffe, er wird uns noch lange erhalten bleiben.Die Wahrheit "totgeschlagen" werden J. Abdullahi – 30.07.10
40-50% Migrantenschüleranteil in Hamburg, Berlin, Bremen, München, müssten nach FDP - Meinung zu Spitzenergebnissen führen. Das Gegenteil ist der Fall. Dort flüchten die sogenannten "Eliten", in Wahrheit ganz normale Menschen, mit ihren Kindern auf das Land! Warum wohl?"Schnackelt" es denn nicht bei Ihnen Herr Frau Özkan? Leben Sie auf dem Mond? Oder leben Sie in Utopia?Zivilisierung Bürger A – 29.07.10
Wer auf multikultureller Vielheit besteht, erreicht keine Integration. Der Vorwand des Prinzips Multikultur, Traditionen von Minderheiten zu bewahren, ist sinnlos. Traditionen können überhaupt nicht „bewahrt“ werden. Das ist eine Fiktion oder einfach nur Folklore. Die Überwindung von religiösen und rassischen Sprach-Gemeinschaften löst oft Widerstand aus. Der Widerstand gegen Zivilisierung (Standards und Regeln) der Minderheiten wird oft mit der kulturellen Zugehörigkeit begründet, weil sie oft nicht die Kraft aufbringen, sich als Individuum zu behaupten. Dabei muss man diesen Menschen helfen. Erst mit dem Verlassen der kulturellen Prägung überwindet man die Traditionswelt (Sprache, Familie, Kultur etc.), aus der man rein zufällig stammt. Zivilisierung basiert auf der Hoffnung, daß wir zu akzeptieren lernen, auch nur Menschen wie alle anderen Menschen zu sein. Vor dem Gesetz sind wir sowieso alle gleich. Zivilisation kann gelehrt werden. Jeder kann sie erwerben. Zivilisation ist der Fortschritt auf allen Gebieten: im Bereich der Technik, im Bereich des Rechtswesens und der politischen Verfassungen und des friedlichen Zusammenlebens.CDU und Aygül Özkan Peterle – 28.07.10
Aygül Özkan ist eine Zumutung für unsere Demokratie. Erst mit dem Kruzifix Verbot, jetzt mit der "Mediencharta",... Zum Glück habe ich letztes mal nicht mehr CDU gewählt, nicht das es den heißt: Warum habt Ihr weggeschaut...Multikulti HSt – 28.07.10
In der Nordwestzeitung las ich am 24. Juli folgenden Kommentar:"Warnung vor Multikulti-Illusionisten
Schriftsteller Ralph Giordano kritisiert Ministerin Özkan – Gegen Totschlagargumente
Politikern Aygül Özkan (38, CDU) hatte eine „Mediencharta“ für Journalisten im Auge. Sie wollte Redakteure beim Thema Integration auf einen ganz bestimmten Kurs verpflichten.
von Ralph Giordano
Oldenburg - Da geht die neue Ministerin Aygül Özkan aber richtig ran bei ihrem Versuch, die Medien im Sinne ihrer „Mediencharta Integration“ gleichzuschalten!
Und alles schon bis ins Kleinste geplant, eingeschlossen so leicht begreifbare Dinge wie eine „kultursensible Sprache“ oder „interkulturelle Öffnung“ und „interkulturelle Kompetenz“.
Das alles, „um den Integrationsprozess in Niedersachsen nachhaltig zu unterstützen“. Ich lese das, und mir ist nicht wohl dabei.
Schluss mit Feigheit
Habe ich, wahrlich kein gläubiger Mensch, diese Dame mit ihrer Forderung, das Kruzifix in Klassenzimmern abzuhängen, doch noch in nur allzu unguter Erinnerung. Da schrillt etwas in mir, wittere ich Ungutes, und mache ich mir deshalb mal gehörig Luft – über die Ministerin hinaus, aber durchaus von ihrem Vorstoß ausgelöst.
An den Anfang: Es bleibt die Ehre der Nation, jedermann mit „Migrationshintergrund“ gegen die Pest des Rassismus zu schützen. Gleichzeitig aber ist es auch bürgerliche Pflicht, sich zu wehren, wenn von muslimischer Seite Dinge kommen, die den freiheitlichen Errungenschaften des demokratischen Verfassungsstaates feindlich gegenüberstehen.
Deshalb Schluss mit der deutschen Feigheit, Kritik am inflationären Bau von Großmoscheen, an der Politik fundamentalistischer Verbandsfunktionäre oder am Islam selbst zu üben!
Klare Sprache
Schluss vor allem mit dem niederträchtigsten aller niederträchtigen Totschlagargumente linker Political Correctnes, jeden als Rechten oder Nazi zu denunzieren, der solche Kritik übt.
Genau umgekehrt wird ein Schuh draus: Haben doch gerade die deutschen MultikultiIllusionisten, Dauerumarmer, Gutmenschen vom Dienst, Sozialromantiker und Beschwichtigungsapostel jene unerträglichen Zustände in den türkisch dominierten Parallelgesellschaften geschaffen, auf die sich die Rassisten berufen. Es sind diese professionellen Kreidefresser, die in die Misere der gescheiterten Integration gesteuert haben. Ihnen eine klare, furchtlose Sprache entgegengesetzt!
Sie, Frau Ministerin, werde ich, halten zu Gnaden, künftig ganz fest im Auge bzw. Ohr behalten."
McAllister Bürger – 27.07.10
Sehr geehrter Herr McAllister,bitte zeigen Sie Mut und Verantwortungsbewusstsein und entlassen Sie diese Frau aus Ihrem Amt.
Im Interesse des Landes und der Menschen.
Ministerin fuer's Soziale,Integration und Baumassnahmen Karin bryant – 27.07.10
In der Aufregung ueber die Ernennung einer Muslima zur Ministerin wurde komplett uebersehen dass Frau Oeakan auch fuer Baurecht verantwortlich ist. WIr koennen also erwarten dass sie durch ihr Amt viele der Hindernisse fuer den Bau von Betzentren und Moscheen aus dem Weg raeumen wird um Islam in Deutschland zu bringen.Natuerlich alles im Rahmen der Integration was aber sicherlich nicht unbdingt 'kultursensibel' verlaufen wird.Verstehe ich nicht.... audio001 – 27.07.10
Spiegel-Online titelt am 27.7.2010: "Glücklose Ministerin McAllister kassiert Özkans umstrittene Mediencharta"Özkan Lindener – 27.07.10
Also, beim besten Willen, auch wenn das eine DPA Meldung ist, auf anderen Nachrichtenseiten ließt sich das doch etwas anders.Demnach hat die "liebe Frau Ministerin" ordentlich von McAllister
eine "watschen" bekommen und die umstrittene Mediencharta ist vom Tisch, McAllister distanziert sich von diesem Papier.
Des weiteren glaube ich kaum, das sich diese Frau noch allzu lange halten lassen kann, zu groß ist der bereits angerichtete Schaden.
Man kann nur für die Zukunft hoffen, das man sich vorher drei mal überlegt, wen man zur Ministerin macht.
Gruss
Lindener
Özkan Musabi – 27.07.10
Frau Özkan sollte als Sozialministerin dazu beitragen, das das Verhältnis zwischen den Menschen ansich besser, rücksichtsvoller !!!!, ehrenhafter,anständiger und verständnisvoller wird.Dann brauchte SIE auch keine Medienzensur.
Anmerkung : Nicht jeder ist zum Amt einer Ministerin/Minister geeignet. Wenn SIE sieht , das sie mehr kaputt macht als nützt, warum tritt SIE nicht zurück; das wäre bestimmt keine Schande.
geht gar nicht ! Zecke – 27.07.10
Intergrationspolitik ist eine Sache, manipulierte Medienmache und Meinungsmache durch Auflagen und Korsett an die Journaille eine andere Sache.Bitte nicht Äpfel mit Birnen mischen, das klappt schon beim Obst nicht - sondern hinterläßt einen mehr als bitteren Nachgeschmack.
Aufpassen und die Entwiicklungen im Auge behalten was aus der "Ministeriumecke" noch so alles kommt.
Untragbar Free Press – 27.07.10
"Die Ministerin habe aber in der Integrationspolitik seine „volle Rückendeckung"."In der Integrationspolitik ja, aber nicht bei dem Versuch der Presse einen Maulkorb zu verpassen - so ist es wohl zwischen den Zeilen zu verstehen.
woher kommt diese Denke, der Presse Vorgaben machen zu wollen - ist das der neue CDU-Stil oder hat das mit dem Islam zu tun?