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Bad Nenndorf

Nazi-Gegner blockieren Kundgebungsort der Rechten


Mit einer Blockadeaktion haben rund 50 Menschen am Sonnabendmorgen im niedersächsischen Bad Nenndorf gegen einen geplanten Aufmarsch von Rechtsextremisten protestiert.
 Anhänger der linken Szene demonstrieren im Juli 2007 in Bad Nenndorf gegen den Aufmarsch von Neonazis.

Anhänger der linken Szene demonstrieren im Juli 2007 in Bad Nenndorf gegen den Aufmarsch von Neonazis.

© Voss (Archivbild)

Die Demonstranten hätten gegen 6.00 Uhr zunächst einen Lastwagen vor dem Bad Nenndorfer Wincklerbad abgestellt, sagte ein Polizeisprecher. Einige hätten sich an eine Betonpyramide angekettet, andere setzten sich den Angaben zufolge auf die Straße. Da es sich um eine nicht genehmigte Kundgebung handele, werde die Polizei die Aktion beenden.

Ein aus rund 20 Initiativen und Vereinen bestehendes Bündnis hat für das Wochenende zu verschiedenen Protestaktionen gegen Rechts aufgerufen. Anlass ist der von Neonazis angekündigte „Trauermarsch“ zum Wincklerbad. Die Polizei rechnet mit mehreren hundert Teilnehmern aus dem rechten Spektrum. Im Wincklerbad hatte das britische Militär von 1945 bis 1947 ein Verhörzentrum für gefangene Nationalsozialisten eingerichtet. Mehrere Häftlinge wurden damals misshandelt. Neonazis haben seit 2005 bereits dreimal „Trauermärsche“ veranstaltet und weitere bis 2030 angekündigt.

ddp

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  • @schade egal – 04.08.09
    WER LESEN KANN, IST KLAR IM VORLTEIL!

    Wie deutlich unter diesem Bild zu lesen ist, geht daraus hervor, dass es sich um ein Bild aus dem Jahr 2007 handelt, als der Widerstand in Bad Nenndorf tatsächlich nur von antifaschistischen Strukturen ausging....
    In diesem Jahr sa das ganz anders aus.... ob das jetzt besser oder schlechter ist, darüber lässt sich sicher streiten!!!!!
  • spinner berti – 02.08.09
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht.
  • @ P. Meyer Jellybutton – 01.08.09
    Das hat weniger mit dem Alter der Teilnehmer zu tun als mit der Tatsache, dass die Weimarer Republik zwischen den linken und rechten Fronten zerrieben wurde - die Demokratie blieb auf der Strecke. Erinnern sie sich an den Geschichtsunterricht?
    Wenn nun Linksextremisten (schwarzer Block auf dem Foto) meinen, sie müssten Demonstrationen dominieren, dann leider nicht zum Erhalt der Demokratie, sondern nur zur Durchsetzung ihrer Ziele. Demokraten gehen deswegen nicht mehr auf die Strasse, da ihre Demonstration erfahrungsgemäß vereinnahmt wird von den Linksextremisten - ich bin regelmäßig dabei und ärgere mich gewaltig darüber. Bei Schülerdemos in Hannover ist das leider auch schon vorgekommen und war völlig kontraproduktiv.
  • Gefangen – Gefoltert – Gemordet ! Geschichte – 01.08.09
    Dieser Kommentar wurde von der HAZ.de-Redaktion gelöscht.
  • Scheinheilig P. Meyer – 01.08.09
    Es ist noch Zeit. Ab in die Bahn und mit demonstrieren, man ist in 45min vom HBF da... JEDER sollte gegen Nazis demonstrieren und sich nicht abhalten lassen. Wie Sie auf die Weimarer Republik kommen, ist mir ein Rätsel. Auf dem Foto kann ich niemanden erkennen, der damals schon gelebt haben könnte. Nur weil mal irgendwas irgendwo war muß es noch lange nicht immer noch so sein.

    Die Demo ist nicht nur von den Linken organisiert worden.
  • Schade Jellybutton – 01.08.09
    Schade, dass auf dem Bild nur Leute aus dem sog. linken schwarzen Block demonstrieren und dadurch zeigen wollen, dass sie die besseren Menschen sind. Und schade, dass sich nicht gestandene Demokraten auf die Strasse stellen um gegen die Neonazis demonstrieren - aber mit dem linken schwarzen Block, die auch beim Blick auf die Geschichte des Scheiterns der Weimarer Republik alles andere sind als aufrechte Demokraten, würde ich auch nicht auf die Strasse gehen.

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