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"Mehr Polizisten nach Griechenland schicken"

Innenminister Pistorius "Mehr Polizisten nach Griechenland schicken"

Der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat sich für die Entsendung von weiteren deutschen Polizisten nach Griechenland und in die Türkei ausgesprochen, um das Flüchtlingschaos dort in den Griff zu bekommen. Sie sollen bei die europäische Grenzschutzagentur Frontex verstärken.

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Will mehr Polizisten nach Griechenland schicken: Innenminister Boris Pistorius.

Quelle: dpa/Archiv

Hannover. Er werde sich bei der nächsten Innenministerkonferenz dafür einsetzen, "dass die Länder mehr Polizisten nach Griechenland schicken, um (die europäische Grenzschutzagentur) Frontex bei der Registrierung von Flüchtlingen zu unterstützen", sagte Pistorius der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe). Das mache auch Deutschland sicherer. Zudem sollten nach seiner Ansicht bereits in der Türkei Registrierungszentren - sogenannte Hotspots - eingerichtet werden.

Griechenland und die Türkei allein könnten die Krise allein nicht in den Griff bekommen, sagte der Minister. Die beiden Länder benötigten "für die Grenzsicherung der EU und zum Schutz der Flüchtlinge, die sich in seeuntüchtigen Booten auf das Meer begeben, Unterstützung in Form einer internationalen Mission". Andernfalls werde die Lage sich nicht grundsätzlich ändern, sagte Pistorius nach der Rückkehr von einer Reise in die Türkei und Griechenland: "Die Menschen werden sich auf den Weg machen. Es werden viele im Mittelmeer ertrinken. Es wird vielleicht statt der einen großen viele kleine Balkan-Routen geben." Es scheine "durchaus möglich, dass in diesem Jahr genauso viele Flüchtlinge wie im letzten Jahr kommen werden", sagte der Landesinnenminister. Das Schließen nationaler Grenzen könne gleichwohl "allenfalls eine Zwischenlösung" sein. Eine dauerhafte Schließung halte er "für unverantwortlich"; das hieße am Ende: Griechenland würde kollabieren. "Und das kann niemand wollen", sagte Pistorius.

epd

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