Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Niedersachsen Niedersachsen kann 151 Lehrerstellen nicht besetzen
Nachrichten Politik Niedersachsen Niedersachsen kann 151 Lehrerstellen nicht besetzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:36 01.09.2017
Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Niedersachsen hat im aktuellen Schulhalbjahr acht Prozent der neu ausgeschriebenen Lehrerstellen nicht besetzen können. 1649 Pädagogen wurden eingestellt, 1800 Lehrerstellen hätten besetzt werden sollen. Das geht aus den endgültigen Zahlen hervor, die das Kultusministerium am Freitag mitgeteilt hat. Unter den eingestellten Pädagogen sind auch 226 Quereinsteiger.

Besonders an Grundschulen fehlten zum Schuljahresbeginn Lehrer. Nach Angaben des Kultusministeriums müssen 421 Gymnasiallehrer zeitweise an Grundschulen aushelfen.

„Mit Blick auf die bundesweit angespannte Lage auf dem Lehrkräftearbeitsmarkt ist das ein sehr ordentliches Ergebnis“, sagte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD). Für Grund-, Haupt,- und Realschulen wurden 497 neue Lehrer eingestellt, für Oberschulen 246. Die Gymnasien erhalten 328 neue Lehrkräfte, für die Gesamtschulen wurden 433 Pädagogen verpflichtet, für Förderschulen 145.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Niedersachsen CDU-Politiker soll sich entschuldigen - Erdogan-Streit: Empörung über Bürgermeister

CDU-Stadtoberhaupt Helmut Affelt soll sich für seinen Umgang mit der Integrationsbeauftragten in Stadtoldendorf entschuldigen. Er hatte sie ohne erkennbaren Anlass dazu aufgefordert, sich von Erdogan zu distanzieren - oder zurückzutreten.

31.08.2017

Einsender von Petitionen können in Niedersachsen ihr Anliegen künftig auch auf der Internetseite des Landtages veröffentlichen. Ab Freitag ist es möglich, Eingaben von Bürgern dort elektronisch von Unterstützern mit unterzeichnen zu lassen. Kommen so mindestens 5000 Unterstützer zusammen, muss der Petitionsausschuss den Einsender anhören.

31.08.2017

In der Vergabeaffäre der Landesregierung hat die Opposition neue Hinweise entdeckt: Hat die Sozialministerin Cornelia Rundt einem Parteifreund einen Auftrag über 40.000 Euro zugeschustert? Am Mittwoch tauchten neue E-Mails auf.

Michael B. Berger 30.08.2017