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Niedersachsen Niedersachsens FDP spricht über politische Mitte
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00:15 30.05.2016
Von Bernd Haase
Sommergespräch: Nicola Beer, Christian Budde und Jürgen W. Falter. Quelle: Philipp von Ditfurth
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Hannover

Auf dem Podium saß mit dem Politikwissenschaftler Prof. Jürgen W. Falter ein ebenso amüsanter wie informativer Gesprächspartner, den der FDP-Ehrenvorsitzende Walter Hirche noch als Mitstreiter von der Universität begrüßte. Falter lastete Bundeskanzlerin Angela Merkel an, durch „eine wohlwollende Diktatur“ über ihre eigene Partei, die CDU, zur Entpolitisierung Deutschlands beigetragen zu haben. Merkel diskutiere entscheidende Weichenstellungen wie etwa die Aufnahme von einer Million Flüchtlingen oder den Ausstieg aus der Kernkraft nicht, sondern setze sie einfach durch, auch ohne lautes „Basta“.

Nicola Beer, FDP-Generalsekretärin im Bund, widersprach da nicht. Die CDU habe rechts Platz gemacht für eine Partei, deren Namen Moderator Christian Budde nicht nennen wollte. Beer berichtete, dass sie jetzt immerhin auch im privaten Bekanntenkreis bekennen könne, eine Freidemokratin zu sein, was vor Kurzem nicht mehr so einfach möglich gewesen sei. Das Publikum quittierte den eineinhalbstündigen Plausch mit freundlichem Beifall.

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