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Weil wartet auf dem Weihnachtsmarkt

Ministerpräsident lädt CSU-Politiker auf Glühwein ein Weil wartet auf dem Weihnachtsmarkt

Niedersachsens Ministerpräsident wolle die Weihnachtsmärkte abschaffen, hatte Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor einem Jahr behauptet. Stephan Weil hat ihn daraufhin zu einem Glühwein eingeladen - und diese Einladung jetzt per Facebook erneuert, direkt vom Weihnachtsmarkt in Hannover.

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Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sogar schon einen Becher für Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich bestellt.

Quelle: Screenshot: Video des SPD-Landesverbands Niedersachsen

Hannover. Fröhlich steht Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil mit zwei Bechern Glühwein in dem Facebook-Video da, begrüßt den "lieben Hans-Peter Friedrich" und fragt süffisant: "Erinnern Sie sich? Wir hatten Anfang des Jahres ein kleines Scharmützel."

Ein Scharmützel, das bundesweit Aufmerksam erzeugte. Ursache war eine Stellungnahme von Friedrich bei der CSU-Klausur im Wildbad Kreuth Anfang Januar. Da hatte Friedrich dem niedersächsischen Regierungschef eine Mitverantwortung für die Pegida-Demonstrationen gegeben. Schließlich habe dieser doch die Weihnachtsmärkte abschaffen wollen, sagte Friedrich mit besorgter Miene in die Kameras. (http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Stephan-Weil-und-die-Weihnachtsmarkt-Posse)

Weil fand das nicht so lustig ("ich bin fast vom Sofa gefallen"), schrieb Friedrich einen Brief mit der Bitte um Entschuldigung und lud ihn auf einen Glühwein auf einen niedersächsischen Weihnachtsmarkt ein. Leider habe sich Friedrich nicht bei ihm gemeldet, klagt Weil in dem gestern veröffentlichten Facebook-Video. "Jetzt stehe ich hier auf dem Weihnachtsmarkt,  ein Becher Glühwein für Sie und Sie sind nicht da. Das ist schade." Die Einladung stehe aber weiterhin, versprach Weil, vielleicht klappe es ja nächstes Jahr mit dem gemeinsamen Glühweintrinken.

Dann schwenkt die Kamera weg - und wir erfahren nicht, wer den zweiten Glühwein bekommen hat.

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