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Nur wenig Neonazis folgten NPD-Aufruf nach Northeim

Aufmarsch Nur wenig Neonazis folgten NPD-Aufruf nach Northeim

Unter dem Motto „Stoppt die Nazi-Strukturen in Northeim“ haben am Samstag rund 250 Vertreter der Kirchen, Gewerkschaften, Parteien, Vereine, Verbände und Bürger der Stadt gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen NPD demonstriert.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Northeim. Nur 32 Neonazis waren dem Aufruf des NPD-Kreisvorsitzenden Osterode/Göttingen, Marco Borrmann (32), gefolgt. In einem Aufruf der Gegendemonstranten hieß es: „Wir wollen keine Nazis in der Stadt und eine friedliche und gewaltfreie Veranstaltung.“ Nach Angaben der Polizei gab es keine Zwischenfälle.

Bei einer Kundgebung auf dem Northeimer Marktplatz wiesen jugendliche Vertreter der Gedenkstättenarbeit auf die unheilvolle Nazi-Vergangenheit und ihre Millionen Opfer hin. Abgesperrt durch Gitter und eine dichte Polizeikette hatten sich die Neonazis wenige hundert Meter entfernt versammelt. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften vor Ort. Die NPD-Anhänger waren vor der Kundgebung von der Polizei kontrolliert worden. Im Mai hatte die Stadt erfolglos versucht, einen NPD-Parteitag in ihrer Stadthalle zu verhindern.

dpa

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